Städtische Galerie
Morat-Hallen Freiburg

Aktuelle Ausschreibungen
Atelier Mondial: Bis 21. Juni sind Bewerbungen für das Atelier Mondial Stipendien möglich.
Städtische Galerie
Erinnerungsschichten
Sandra Eades, Gisoo Kim, Lilly Lulay, Dalmonia Rognean, Wenke Seemann
22. Mai bis 5. Juli 2026 | Eröffnung Donnerstag 21. Mai | 19 Uhr
Während der Begriff der Sedimentation ursprünglich aus der Geologie kommt, findet er heute auch in anderen Bereichen Anwendung. In uns Menschen gibt es, wie in der Natur auch, eine Vielzahl an Sedimenten – Schichten aus Erinnerungen und Ablagerungen von Momenten und Eindrücken zu inneren Landschaften. Sie formen uns, beeinflussen unsere Identität und bestimmen, wie wir in Zukunft Orte wahrnehmen. Die abgelagerten Erinnerungen sind dabei selbst sedimentär: Sie formen sich nicht nur aus einem Eindruck, sondern aus mehreren Sinneswahrnehmungen und (Wieder-)Erzählungen, immer beeinflusst von Emotionen. Aber wie lassen sich diese Erinnerungsschichten visualisieren?
Alle von den in der Ausstellung präsentierten Künstlerinnen beschäftigen sich mit der Fotografie als Medium der Erinnerung und beschäftigen sich mit Fragen wie: Wie schichtet sich die Erinnerung an einen Ort? Wie lagert sie sich in uns ab? Wie beeinflussen uns Orte? Wie erinnere ich mich an diese Orte – wie erinnern sich andere daran? Dabei transformieren sie die Fotografien – mit Nadel und Faden, mit Schere und Kleber oder mit Pinsel und Farbe – kombinieren sie mit weiteren Aufnahmen und schichten Medien und Momente um Erinnerungen und Vernetzungen von Personen und Orten zu visualisieren. Es entsteht eine neue, sedimentäre Technik, bei der die Fotografie – wie auch der visuelle Eindruck bei den Erinnerungen – nur eine von mehreren Schichten und Eindrücken ist.
Halle Nord
Welche . drei . Wörter?
Boris Ferreira / Claire Guerrier / Cristina Ohlmer
13. Juni - 2. August | Eröffnung 12. Juni, 19 Uhr
Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem Zugang zum Ausstellungsraum Morat-Hallen Nord und zu den ausgestellten Werken.
Transparenz und Opazität stehen im Zentrum des Ausstellungskonzepts. Sie bilden als Themen den gemeinsamen Nenner und damit die mögliche Verbindung der ausgestellten künstlerischen Positionen untereinander.
Als Katalysator der Ausstellung fungiert eine kartographierende App, nämlich what3words. Sie kennzeichnet jeden Ort der Erdoberfläche (aufgeteilt in 3 × 3 m große Quadrate) durch eine Kombination von drei Wörtern. Der Ausstellungsraum ist mit diesen jeweils drei Wörtern auf Boden und Wand
markiert.
weitere Informationen zu den Künstler*innen:
Boris Ferreira
Cristina Ohlmer



