Mehrere Anbieter bauen derzeit die Glasfaserversorgung in Freiburg aus.
Die Stadt Freiburg koordiniert den Glasfaserausbau im Stadtgebiet. Dieser wird hauptsächlich von den privatwirtschaftlich agierenden Telekommunikationsunternehmen (TKU) geleistet und von der Stadtverwaltung begleitet. Bis Ende 2025 wurde in Freiburg das Zwischenziel der Bundesregierung die Hälfte aller Haushalte mit Glasfaser zu erschließen, erreicht. Die aktuellen Ausbauaktivitäten lassen darauf schließen, dass für die Stadt Freiburg das Ziel der Bundesregierung bis 2030 100 % aller Haushalte mit Glasfaser versorgen zu können, annähernd erreicht werden kann. Es ist allerdings schon absehbar, dass besonders Randgebiete, welche nur mit öffentlichen Zuschüssen erschlossen werden können, noch bis nach 2030 auf ihren Glasfaseranschluss warten müssen.
Auf dieser Seite können Sie sich zu den in Freiburg ausbauenden TKUs in Ihrem Stadtteil und auch adressgenau auf Kartenebene informieren. Ebenso finden Sie Kontaktmöglichkeiten zu den TKUs und zur Stadtverwaltung, Baustelleninformationen und die Antworten auf häufig gestellte Fragen. Auch kann die Seite abonniert werden um bei neuen Ausbaugebieten frühzeitig informiert zu werden.
Allgemeine Übersicht
Glasfaser für Privathaushalte
Der eigenwirtschaftliche Ausbau und Anschluss von Privathaushalten erfolgt in Freiburg durch die Anbieter Deutsche Telekom, Cable 4, OXG und Vodafone. Die Besonderheiten der einzelnen Unternehmen sind unter B. Netzbetreiber beschrieben.
In Bereichen in denen der eigenwirtschaftliche Ausbau aufgrund langer Wegstrecken an seine Grenzen stößt, kann die Stadtverwaltung kleine, unterversorgte Gebiete durch ein Förderprogramm ausbauen lassen.
Generell gilt, für die Stadtviertel und Quartiere, für die bislang kein Ausbau angekündigt ist, können die Anwohner*in unterstützend wirken, wenn sie ihr Interesse für einen Glasfaseranschluss auf den Webseiten Ihrer Wunschunternehmen registrieren lassen (siehe B. Informationen zu den Netzbetreibern). Diese Registrierungen werden in die Ausbauplanungen der Unternehmen mit einbezogen.
Eine verlegte Glasfaserleitung sollte auch anderen Internetdienste-Anbietern offen stehen („open access“). Allerdings müssen dazu Verträge zwischen Netzbetreiber und Dienste-anbietendem TKU abgeschlossen werden sowie technische Schnittstellen und Buchungs- und Abrechnungsprozesse etabliert werden. Nicht jeder kooperiert mit jedem, wodurch weiterhin Beschränkungen bei der Auswahl der Versorger existieren.
Tarife für Privathaushalte unterscheiden sich u.a. von Geschäftstarifen durch längere Entstörzeiten, geringerer Anzahl gleichzeitiger Nutzer und geringerer Up- als Downloadgeschwindigkeit. Dadurch sind sie auch günstiger. Häufig werden bei Neuabschluss vergünstige Tarife für z.B. 6 oder 12 Monate angeboten, danach zahlt man einen höheren Preis.
Glasfaser für Gewerbe
Im gewerblichen Bereich sind die folgenden Anbieter eigenwirtschaftlich aktiv: BadenIT, Deutsche Telekom, Deutsche Glasfaser, 1&1 Versatel und z.T. Vodafone.
Diese konnten bereits flächendeckend das Industriegebiet Nord und die Gewerbegebiete Haid, Hochdorf, Haslach-Süd und die Tuniberger Gewerbegebiete in Munzingen und Opfingen mit Glasfaser versorgen (Inbetriebnahme erfolgt aktuell). Ebenso wurden Gewerbegebiete an und rund um die Gundelfinger Straße, Ziegelhofstraße und Heinrich-von-Stephan-Str. ans Glasfasernetz angeschlossen. Die Gewerbebetriebe, welche sich in den Geschäftsstraßen der großen, stadtteilweiten Ausbaugebiete befinden, werden nach Möglichkeit von den dort ausbauenden Unternehmen ebenfalls angeschlossen.
Stand Mitte 2026 sind so ca. 90 Prozent der Gewerbeflächen Freiburgs mit schnellem Internet in Gigabit-Geschwindigkeit versorgt.
Im gewerblichen Bereich sind gegenüber privaten Anschlüssen andere Anforderungen umzusetzen. So gelten schnellere Entstörungsregelungen und es müssen höhere Uploadraten bereitgestellt werden. Dementsprechend bedarf es spezieller Businesstarife, die höhere Leistungsanforderungen und Entgelte beinhalten.
Sonstige Glasfaserausbaumaßnahmen
Viele Telekommunikationsunternehmen verstärken die Verbindungen zu Mobilfunkantennen mit Glasfaserleitungen, um das Netz für die zunehmenden Datenmengen auszustatten. Für 2026 sind hier einige kürzere Strecken geplant.
Glasfaserausbau in Freiburg: Aktueller Stand
Die Karte ermöglicht einen adressgenauen Überblick über die Verfügbarkeit von Glasfaser im Stadtgebiet nach TKU und Baustand. Beim hovern mit der Maus über der gewünschten Region wird das entsprechende TKU angezeigt. Die Aktualisierung erfolgt monatlich. Sollten Sie in einem Randbereich wohnen, fragen Sie gerne bei dem betreffenden TKU an. Oftmals sind diese Bereiche dennoch erschließbar. Die Beschreibung der Situation innerhalb der Stadtteile findet sich unter der Karte in aufklappbaren Boxen.
A. Glasfaser in den einzelnen Freiburger Stadtteilen
Altstadt/Innenstadt
Die Dt. Telekom beginnt Mitte August 2026 mit dem Glasfaserausbau von Teilen des Stadtteils Altstadt. Das Gebiet beinhaltet die Bereiche zwischen Schwabentorring, Wallstraße/Rempartstraße (nur Südseite), Dreisamstraße/Schreiberstraße bis Werthmannstraße, das Sedanviertel, sowie das Gebiet zwischen Bertoldstraße, Rotteckring, Friedrichstraße und Bismarckallee. Die Baufirma wird vom Osten her am Schwabentorring starten und könnte Ende 2026 bei der Werthmannstraße sein. Das Sedanviertel und der Bereich zwischen Bertoldstraße und Friedrichstraße folgen 2027. Die Dt. Telekom, geht von einem für Anwohnerschaft und Gewerbe verträglichen Ausbau aus. Es wird nur ein Bautrupp eingesetzt, der alle paar Tage weiterziehen wird. Dt. Telekom und Baufirma sind angehalten die jeweilige Anwohnerschaft vorab über die Baumaßnahmen per Einwurfzettel zu informieren. Hauszugänge sind stets zugänglich.
Bei der Sanierung der Rathausgasse verlegt die Dt. Telekom Glasfaserkabel mit.
Der innere Kern der Altstadt ist bisher noch nicht von einem Telekommunikationsunternehmen für einen flächendeckenden Glasfaserausbau vorgesehen. Aufgrund der besonderen Lage (Fußgängerzone, viel hochwertiges Natursteinpflaster, Straßenbahnlinien, Freisitzflächen, etc.) ist aus wirtschaftlichen Gründen aktuell von einem Ausbau zwischen 2028 -2032 auszugehen. Möglich sind hier auch kleinere Maßnahmen. Die Stadtverwaltung lässt beim Fernwärmeausbau zusätzliche Leerrohre für einen späteren Glasfaserausbau mitverlegen. Einzelne Gewerbekunden und die städtische Infrastruktur verfügen bereits über Glasfaseranschlüsse. Entlang dieser Strecken können weitere Anschlüsse auf Anfrage erfolgen. Als Anbieter kommen hierfür BadenIT, Dt. Telekom, Vodafone und 1&1 Versatel in Frage.
Vodafone wird das HFC-Netz (siehe C. Glossar Anschlussvarianten der GigaBit-Netze) im nördlichen Teil der Altstadt als Zwischenstufe zum Glasfaserausbau mit Glasfaser nachrüsten. Alle Hausanschlüsse bleiben auf Kupferbasis. Dies wird vorrangig Vodafone-Kunden nützen, die über einen Anschluss mit Koaxial-Kabel verfügen. Vodafone baut dazu lediglich Einzelstrecke über die Colombistraße, Eisenbahnstraße, Hans-Sachs-Gasse bis an die Stadtbahnbrücke mit einem Abzweig über Rosastraße, Predigertor, Gauchstraße bis an die Kaiser-Joseph-Straße. Vodafone wird dies möglichst noch 2026 bauen, so dass in technischer und zeitlicher Hinsicht keine Koordinierung der Maßnahmen zusammen mit den Baumaßnahmen der Telekom möglich sein wird.
Betzenhausen
Der gesamte Stadtteil ist bis Ende 2023 mit Glasfaser ausgerüstet worden. Die Deutsche Telekom hat dabei im ganzen Stadtteil Glasfaser verlegt, Cable 4 in einigen Bereichen von Wohnbaugesellschaften. Nachträgliche Hausanschlüsse können über die beiden genannten Anbieter gebucht werden.
Brühl-Beurbarung
Die Bereiche zwischen Kenzingerstraße und Rennweg sowie Komturstraße, Eichstetter Straße und Kandelstraße (nördlich des Rennweges) sind weitgehend durch Cable 4 mit Glasfaserleitungen ausgestattet worden. Cable 4 versorgt vorrangig Gebäude von Wohnbaugesellschaften. Ein Anschluss ist entlang der Strecken auch für Privathaushalte möglich.
Auch die Dt. Telekom hat im Bereich von Eichstetterstraße und Komturstraße Glasfaser verlegt.
Im Güterbahngelände-Nord gab es in den ersten beiden Bauabschnitten (Mischgebiet) mehrere kurze Verlegungen von verschiedenen Telekommunikationsanbietern (Vodafone, 1&1), jedoch keine flächendeckende Versorgung des ganzen Viertels. Auch badenIT hat hier Leitungen verlegt, an die sich Interessenten auch nachträglich noch anschließen lassen können.
Die OXG GmbH (Abschnitt B. Netzbetreiber) hat den Stadtteil komplett mit Glasfaseranschlüssen ausgebaut. Lediglich kleinere Verbindungsstücke fehlen noch. Nach dem Bau folgt das Einziehen des Glasfaserkabels und die Inbetriebnahme des Netzes bis der Glasfaseranschluss für jeden Einzelnen genutzt werden kann. Die Inbetriebnahme könnte im günstigsten Fall noch 2026 erfolgen.
Auch die Dt. Telekom hat im Bereich zwischen den zwei Fahrtrichtungen der Isfahanallee (Zähringen-West und Brühl) die Straßen mit Glasfaser ausgebaut. Im Güterbahnhof-Nord-Gelände hat die Dt. Telekom den Glasfaserausbau in der Zita-Kaiser-Straße, Ellen-Gottlieb-Straße, Berta-Ottenstein-Straße und in einem ein Teilstück der Ingeborg-Krummer-Schroth-Straße ergänzt. Hier werden auch Gewerbekunden angeschlossen.
Im Bereich des Güterbahnhofgeländes-Nord ist das „Dreieck“ zwischen Ingeborg-Krummer-Schroth-Straße/Freiladestraße und Paul-Ehrlich-Straße noch nicht flächendeckend mit Glasfaser versorgt. Die Telekommunikationsunternehmen dürften abwarten, bis die meisten Grundstücke bebaut sind. Gewerbliche (Einzel-)Anschlüsse dürften aber auf Nachfrage bei den Telekommunikationsunternehmen möglich sein.
Für den Hirtenweg gibt es bisher noch kein Ausbauinteresse eines Unternehmens.
Ebnet
Der Glasfaserausbau in der gesamten Ortschaft ist bis zum Sommer 2024 durch die Dt. Telekom abgeschlossen worden. Nachträgliche Anschlüsse sind möglich.
OXG versorgt die noch zum Stadtteil gehörende Straße „Klein Grün“ auf der Südseite der Dreisam. Die Baumaßnahmen dort sind fast abgeschlossen. Die Inbetriebnahme hängt an dem weiteren Projektfortschritt in Waldsee.
Die Straßen Welchentalstraße, Wildbachweg, Zur Annakapelle und Zum Schwarzen Steg wurden aus wirtschaftlichen Gründen von der Dt. Telekom nicht ausgebaut. Dort ist ein Ausbau nur mit Fördermaßnahmen möglich. Die Stadtverwaltung hat dazu bei Bund und Land Fördermittel beantragt, welche bewilligt wurden. Die Vergabe, hier an die Dt. Telekom, ist Anfang 2026 erfolgt. Der Ausbau wird im August 2026 gestartet und innerhalb weniger Wochen abgeschlossen. Weitere Informationen zum Förderprogramm finden sich unter E. Geförderter Ausbau. Damit ist Ebnet vollständig mit Glasfaser ausgebaut und in jedem Haushalt ein schneller Internetanschluss zu bekommen.
Günterstal
Günterstal ist für den Glasfaserausbau bisher noch nicht im Fokus eines Telekommunikationsunternehmens. Um dies zu ändern, können sich Anwohner*innen auf den Webseiten Ihrer Wunschunternehmen registrieren lassen (siehe B. Informationen zu den Netzbetreibern). Diese Registrierungen werden in die Ausbauplanungen der Unternehmen mit einbezogen. Aufgrund der weiten Wegstrecke und der Isoliertheit des Stadtteils ist aktuell von einem Ausbau zwischen 2027 - 2030 auszugehen.
Haslach
In Haslach existiert noch keine Kompletterschließung, jedoch sind viele kleinere Teilbereiche mit Glasfaser ausgerüstet worden und befinden sich aktuell im Bau.
So hat das Unternehmen Cable 4 (Versorgung von Wohnbaugesellschaften) große Teile Haslachs mit Glasfaser versorgt. Dazu zählen z.B. Uffhauser Straße, Finkenschlag, Drosselweg, Sperlingsweg, Rislerstraße, Raimannweg, Drei-Ähren-Straße, Belchenstraße, Feldbergstraße, Else-Wagner-Straße und in Haslach-Haid Am Lindenwäldle und Ahornweg. Teilbereiche der Gartenstadt, sowie der Haslacher Straße/ Bohlstraße wurden 2024 fertig gestellt.
Die Dt. Telekom hat Teilbereiche wie das Neubaugebiet Gutleutmatten, Teile der Belchenstraße, Uffhauserstraße, Bettackerstraße und Carl-Mez-Straße sowie um die Staudingerstraße erschlossen.
Die OXG GmbH hat im Februar 2025 in Haslach-Haid ihren Glasfaserausbau (siehe Abschnitt B.Netzbetreiber) gestartet, der spätestens bis September 2026 abgeschlossen sein wird. Darauf folgt das Einziehen des Glasfaserkabels und die Inbetriebnahme des Netzes bis der Glasfaseranschluss für jeden Einzelnen genutzt werden kann. Ein Abschlussdatum hierfür kann noch nicht genannt werden. Über die OXG-Leitung können keine Businesstarife angeboten werden, Gewerbekunden können sich aber über Privattarife anschließen lassen.
Vodafone schließt alle Bewohner*innen der Wohnbaugesellschaft Bauverein Breisgau im Gebiet des Luckenbachweges, der Matthias-Blank-Straße, Martha-Walz-Birrer-Straße und teilweise an der Markgrafenstraße mit Glasfaser an. Auch die Gebäude des Bauvereins im Bereich der Carl-Kistner-Straße, Körnerstraße und Bauhöferstraße werden im Zuge dieser Baumaßnahme angeschlossen. Aktuell ist noch nicht bekannt, ob die Umsetzung für 2026 oder 2027 geplant ist.
Für die verbliebenen Teile von Haslach hat noch kein Unternehmen sein explizites Ausbauinteresse bekundet, dennoch gehen wir von einem Glasfaserausbau zwischen 2027 -2030 aus.
Die zum Stadtteil gehörenden Gewerbeflächen von Haid sind komplett durch die Dt. Telekom mit Glasfaser ausgebaut worden. In Haid hat zudem auch die Dt. Glasfaser einige Glasfaserstrecken verlegt. Der gewerbliche Bereich der Haslacher Straße, östlich der Eschholzstraße wurde von BadenIT mit Glasfaser versorgt werden.
Vodafone hat inzwischen die Glasfaserkapazitäten (Koax/HFC-Ausbau) bis zu den Netzverteilern verstärkt (Näheres siehe unter Abschnitte B.Netzbetreiber und C.Gigabitnetze). Damit können in Haslach alle Vodafone-Kunden*innen, welche über ein Koaxial-Fernsehkabel verfügen, ebenfalls Geschwindigkeiten bis max. 1.000 MBit/s erhalten.
Herdern
Ein kleines Projekt in der Okenstraße und Johann-Sebastian-Bach-Straße (Gebäude von Wohnbaugesellschaften) wurde von Cable 4 bereits umgesetzt. Ein weiteres Projekt von Cable 4 ist im Block Rotlaubstraße/ Sautierstraße/ Münchhofstraße/ Habsburgerstraße vorgesehen, welches bereits Ende 2025 begonnen wurde. Entlang dieser Trassen sind Anschlüsse weiterer Haushalte möglich.
Die Deutsche Telekom hat angekündigt einen größeren, südwestlichen Teil von Herdern auszubauen. Die Grenze des Ausbaugebietes führt entlang der Stadtstraße, Sandstraße und Richard-Wagner-Straße. Die Dt. Telekom möchte in der 2. Jahreshälfte 2026 beginnen, aufgrund diverser anderer Baustellen verzögert sich ein großflächiger Baustart in Herdern jedoch. Telekom und Bauverwaltung suchen nach geeigneten Startstrecken.
OXG wird, voraussichtlich im 2. Halbjahr 2026, das Dreieck Rennweg/ Stefan-Meier-Straße/ Habsburgerstraße mit Glasfaser versorgen. Danach folgt der Einzug des Glasfaserkabels und die Inbetriebnahme des Netzes. Ein Abschlussdatum kann hier noch nicht genannt werden. Über die OXG-Leitung können keine Businesstarife angeboten werden, Gewerbekunden können sich aber über Privattarife anschließen lassen. Cable 4 wird in diesem Bereich die Bewohner*innen von Wohnbaugesellschaften (Stadtbau, Vonovia) versorgen. Die Dt. Telekom hat für diesen Bereich ebenfalls einen Ausbau angekündigt (s.o), so dass es in diesen Straßen zu einem Ausbau von bis zu drei TKUs parallel kommen könnte. Der Ausbau wird auf Bestreben der Stadtverwaltung in gegenseitiger Mitverlegung erfolgen. Diese Konstellation ist einzigartig in Freiburg und muss nach gültigem Recht von der Stadt akzeptiert werden.
Vodafone beabsichtigt in der Karlstraße/ Hauptstraße sowie Jacobistraße/ Stadtstraße/ Mozartstraße die Glasfaserkapazitäten (Koax/HFC-Ausbau) bis zu den Netzverteilern zu verstärken (siehe Erläuterungen Abschnitt B.Netzbetreiber und C.Gigabit-Netze). Die Baufirma möchte sich von Süden (Bernhardstraße) nach Norden vorarbeiten. Es könnte daher 1. Halbjahr 2027 werden, bis Vodafone nach Herdern kommt.
Für den nordöstlichen Teil von Herdern hat sich bislang noch kein Telekommunikationsunternehmen zum Ausbau bereit erklärt. Aufgrund der wirtschaftlich ungünstigen großen Fläche im Verhältnis zu den zu versorgenden Haushalten und Hanglagen, ist aktuell von einem Ausbau zwischen 2028 -2030 auszugehen.
Hochdorf
Vodafone wird zusammen mit der Infrastrukturgesellschaft Meridiam ganz Hochdorf inklusive Benzhausen mit Glasfaser ausbauen. Meridiam tritt hier als Investor und Bauherr auf, während Vodafone die Internetdienste auf der Glasfaserleitung anbietet. Bis 31.07.2026 konnten die Hochdorfer*innen einen Internetvertrag bei Vodafone buchen, der den kostenlosen Anschluss von Gebäude und Wohnung mit einem Glasfaseranschluss beinhaltet. Vertragsabschlüsse nach dem 31.07.2026 müssen von Anschlussgebühren ausgehen. Vertragspartner für die Internetverträge ist in den ersten 24 Monaten nur Vodafone. Nach diesen 24 Monaten kann bei Bedarf auch bei anderen Internetdienstleistern angefragt werden, ob diese eine Kooperation eingehen würden. Meridiam hat bereits Trassenpläne eingereicht und den Hauptverteiler aufgebaut. Der offizielle Spatenstich hat am 26.06.2026 stattgefunden. Auch die Zuleitungen nach Hochdorf („Backbone“) von Umkirch sowie Holzhausen sind in Vorbereitung. Mit Tiefbaumaßnahmen kann ab August 2026 gerechnet werden. Begonnen wird mit dem nordwestlichen Viertel von Hochdorf zwischen Benzhauser Straße/ Hochdorfer Straße und dem Dorfbach. Es kann von einer Bauzeit über 1 - 1,5 Jahren ausgegangen werden, im Anschluss an den Tiefbau wird Vodafone die Inbetriebnahme durchführen, die ebenfalls Zeit in Anspruch nehmen wird. Der Bau wird so geplant, dass einzelne Bereiche auch früher ans Netz gehen können, so dass die Kundenschaltungen schrittweise mit dem Baufortschritt erfolgen. Der Großteil der beauftragten Anschlüsse soll bis Ende 2028 ans Netz gebracht werden, die finalen Anschaltungen werden im Jahr 2029 abgeschlossen. Das Baugebiet umfasst Waltershofen, Umkirch und Hochdorf.
Für Hochdorf hatten sich zuvor bereits die Unsere Grüne Glasfaser (UGG) als Ausbaupartner bereit erklärt, konzentriert sich jedoch auch aufgrund einer Firmenfusion zunächst auf bereits begonnene Projekte. Die aktuelle Interessensbekundung mit der Stadt Freiburg wird aufgelöst. Ein Überbau der Vodafoneleitungen wird nicht stattfinden.
Cable 4 plant ein kleines Projekt für Wohnungsbaufirmen in der Straße Alte Ziegelei.
Das Gewerbegebiet Hochdorf wurde bereits 2019 von der Deutschen Telekom komplett ausgebaut. Andere Telekommunikationsunternehmen wie z.B. BadenIT, haben einzelne Kunden mit kürzere Leitungsstrecken angeschlossen.
Kappel
Die OXG GmbH hat den nördlichen Teil von Kappel zwischen Kirchzartener Straße/ Bahnhofsstraße/ Großtalstraße mit Glasfaseranschlüssen ausgebaut. Die Inbetriebnahme des Netzes hängt mit der weiteren Erschließung des Stadtteils Littenweiler und Waldsee zusammen sowie mit der Zuleitung, welche die Höllentalbahn unterqueren muss und einer Genehmigung durch die Deutsche Bahn bedarf.
Der Anbieter Cable 4 hatte 2025 eine Vorvermarktung für Kappel durchgeführt. Es hatten sich jedoch zu wenig Hauseigentümer*innen gemeldet, so dass die Vorvermarktungsquote nicht erreicht wurde. Cable 4 wird deshalb in Kappel keinen Ausbau durchführen. Die Stadtverwaltung bemüht sich um einen alternativen Anbieter. Um das Ausbauinteresse der Telekommunikationsunternehmen zu erhöhen, können sich Anwohner*innen auf den Webseiten Ihrer Wunschunternehmen registrieren lassen (siehe B. Informationen zu den Netzbetreibern). Diese Registrierungen werden in die Ausbauplanungen der Unternehmen mit einbezogen. Es kann von einem Ausbau in den Jahren 2028 - 2032 ausgegangen werden.
Für Kleintalstraße und Großtalstraße inkl. der Molzhofsiedlung ist die wirtschaftliche Anbindung durch ein Telekommunikationsunternehmen nicht gegeben. Dort wird ein Ausbau nur mit Fördermaßnahmen möglich sein, der aber nach aktuellen Förderbedingungen nur stattfinden kann, wenn der Hauptteil von Kappel mit Glasfaser ausgebaut wird, es könnte an diesen aber nahtlos angeschlossen werden.
Landwasser
Cable 4 hat in Landwasser ca. 90 Mehrfamilienhäuser von Wohnbaugesellschaften in der Auwaldstraße, im Auwaldhof, Moosgrund und Spechtweg mit Glasfaser versorgt. Entlang der Trasse können auch bei Bedarf weitere Häuser angeschlossen werden.
Vodafone hat die Glasfaserkapazitäten (Koax/HFC-Ausbau) bis zu den Netzverteilern komplett südwestlich der Elsässer Straße (siehe Erläuterung Abschnitt B.Netzbetreiber und C. Gigabit-Netze) in 2024 ausgebaut.
Für die übrigen Bereiche von Landwasser gilt, dass von einem Ausbau zwischen 2027 -2030 auszugehen ist.
Lehen
In Lehen hat 1&1 Versatel das Gewerbegebiet Ziegelhofstraße mit Glasfaser ausgebaut.
Für das Neubaugebiet „Im Zinklern“ haben die Unternehmen Dt. Telekom, Vodafone und Cable 4 eine Mitverlegung angekündigt, die im Rahmen der aktuell laufenden Erschließungsarbeiten des Baugebietes umgesetzt werden. Das Neubaugebiet verfügt ab Mitte 2026 über Glasfaseranschlussmöglichkeiten.
Aktuell hat sich noch kein Telekommunikationsunternehmen für den Ausbau der gesamten Ortschaft bereit erklärt. Hier ist mit einem Ausbau zwischen 2027 – 2030 zu rechnen. Um das Ausbauinteresse der Telekommunikationsunternehmen zu erhöhen, können sich Anwohner*innen auf den Webseiten Ihrer Wunschunternehmen registrieren lassen (siehe B. Informationen zu den Netzbetreibern). Diese Registrierungen werden in die Ausbauplanungen der Unternehmen mit einbezogen.
Littenweiler
Die OXG GmbH (siehe B. Netzbetreiber) hat im Juli 2024 mit dem Ausbau in Littenweiler nördlich der Bahnlinie und Ende 2024 südlich der Bahnlinie begonnen. Bis im Herbst 2026 wird der Tiefbau überwiegend abgeschlossen sein, lediglich im Bereich der Alemannenstraße wird sich der Tiefbau evtl. bis Mitte 2027 verzögern (aufgrund der Großbaustelle in der Kappler Straße). Anschließend folgt das Einziehen des Glasfaserkabels und die Inbetriebnahme des Netzes durch Vodafone bis der Glasfaseranschluss für jeden Einzelnen genutzt werden kann. Über die OXG-Leitung können keine Businesstarife angeboten werden, Gewerbekunden können sich aber über Privattarife anschließen lassen.
Cable 4 hat in der René-Schickele- und Ferdinand-Kopf-Straße ein Glasfasernetz gebaut. Entlang dieser Strecke können sich auch weitere Haushalte anbinden lassen.
Mooswald
Die OXG GmbH (siehe Erläuterungen zu B.Netzbetreibern) wird den Stadtteil Mooswald fast komplett mit Glasfaser erschließen, nicht jedoch die noch zum Stadtteil gehörenden Bereiche östlich der Berliner Allee. Die Baufirma hat bereits mit den Arbeiten begonnen, die bis Ende 2026 andauern werden. Darauf folgt das Einziehen des Glasfaserkabels und die Inbetriebnahme des Netzes bis der Glasfaseranschluss für jeden Einzelnen genutzt werden kann. Ein Abschlussdatum hierfür kann noch nicht genannt werden. Über die OXG-Leitung können keine Businesstarife angeboten werden, Gewerbekunden können sich aber über Privattarife anschließen lassen.
Das Quartier Westarkaden (Westarkaden/Gässle, Blücherstraße, Yorckstraße, Dunantstraße) wird durch die Deutsche Telekom mit Glasfaser versorgt. Bis auf kleinere Restarbeiten ist der Ausbau abgeschlossen. Die Telekom-Kunden werden zeitnah angeschlossen.
Das Unternehmen Cable 4 (siehe Abschnitt B.Netzbetreiber) hat in verschiedenen Straßen schon Glasfaseranschlüsse gelegt. Dazu zählen Berliner Allee von Elsässer Straße (Südwestseite) bis Schillhof, Elsässer Straße von Berliner Allee bis Mühlhauser Straße, Schillhof, Sessenheimer Straße, Elisabeth-Emter-Weg, Aufdingerweg, Rosbaumweg, Sonnenäckerweg, Elefantenweg von Rosbaumweg bis Riesenweg, sowie Obere Lachen.
Aufgrund der vielen anderen Baustellen im Stadtteil muss der Glasfaserausbau häufig unterbrochen werden und springt daher zwischen den Straßen im Stadtteil hin und her.
Im gewerblichen Bereich (Mischgebiet) zwischen der Ensisheimer Straße und der Elsässer Straße hat OXG auch Glasfaser verlegt, fokussiert sich aber auf Privathaushalte, da keine Geschäftstarife mit den dahinterstehenden Serviceleistungen angeboten werden können. Zusätzlich gibt es Einzelverlegungen für Betriebe durch die Deutsche Telekom und 1&1 Versatel. In der Straßburger Straße existiert noch eine kleine Lücke, in der kein Glasfaser (für Gewerbebetriebe) liegt. Hier wird die Stadt Freiburg bei Branchengesprächen für eine Versorgung werben.
Mundenhof
BadenIT hat eine Einzelleitung für Gewerbetreibende zum Mundenhof gelegt, an die sich bei Interesse weitere Anreiner (privat auch über Cable 4) anschließen lassen können. Der Mundenhof als gesamter Stadtteil hingegen ist für den Glasfaserausbau bisher noch nicht im Fokus eines Telekommunikationsunternehmens. Aufgrund der Insellage und der weiten Strecken und wenigen Haushalte ist aktuell von einem Ausbau zwischen 2027 -2030 auszugehen. Eine Verbesserung der Lage ist mit dem Ausbau des neuen Stadtteils Dietenbach zu erwarten.
Munzingen
In Munzingen hat der Investor Primevest, eine Fondsgesellschaft, für Vodafone den kompletten Ort mit Glasfaser ausgebaut. Auch das Gewerbegebiet Große Roos wurde angeschlossen. Inzwischen dürfte Vodafone fast alle Kunden in Betrieb genommen haben, auch die Nachzügler (Vertragsabschluss nach Erstvermarktung) wurden im Juli 2026 gebaut. Die noch nicht in Betrieb genommenen Haushalte verweist Vodafone an die Hotline 0800-2030325.
Einige außerhalb liegende Gebäude und Höfe wurden nicht angebunden. Dort ist ein Glasfaserausbau voraussichtlich nur mit Fördermaßnahmen möglich. Die Stadtverwaltung rechnet mit der Durchführung einer Fördermaßnahme zwischen 2028 – 2029, sofern dies die dann aktuellen Förderbedingungen des Bundes erlauben.
Neuburg
Die Dt. Telekom hat angekündigt, den kompletten Stadtteil Neuburg zusammen mit Herdern ab der zweiten Jahreshälfte mit Glasfaser versorgen zu wollen. Die Dt. Telekom arbeitet hier mit der Baufirma Nuhaj zusammen, die erste Aufgrabungsanträge eingereicht hat. Die Dt. Telekom will in Herdern starten, es ist jedoch zu erwarten, dass im Bereich Tennenbacher Straße und Stefan-Meier-Straße auch schon 2026 mit Teilen von Neuburg gestartet wird. Da insgesamt in Herdern/ Neuburg viele Baustellen auch anderer Gewerke voranden sind, wird die Baufirma zwischen einzelnen Abschnitten springen müssen. Eine Vorhersage, in welcher Reichenfolge ausgebaut wird, ist aktuell unmöglich. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich erst 2027 seitens der Dt. Telekom großflächige Baumaßnahmen im Stadtteil Neuburg zeigen werden. Für den Teil östlich der Habsburgerstraße ist die Trassenplanung noch nicht eingereicht. Hier könnte sich ein Ausbau sogar bis Anfang 2028 ziehen.
Cable 4, das überwiegend Wohnbaugesellschaften mit Glasfaser versorgt, hat in der westlichen Stefan-Meier-Straße ein Glasfaserprojekt bereits abgeschlossen.
Vodafone plant in ganz Neuburg die Glasfaserkapazitäten (Koax/HFC-Ausbau) bis zu den Netzverteilern zu verstärken (siehe Erläuterungen zu B.Netzbetreiber sowie C.Gigabit-Netze). Die Umsetzung ist bereits in Rheinstraße und Hebelstraße erfolgt, ein Teil wird mit dem Fernwärmeausbau in Jacob-Burckhard-Str., Bernhardstraße, Rheinstraße mitverlegt werden. Es ist zu erwarten, dass die Baufirma von Vodafone die Arbeiten in Neuburg bis Ende 2026 weitgehend beendet haben wird.
Die Wintererstraße (zum größten Teil), die Schöneckstraße und der Burghaldenring sind nicht im Ausbaugebiet der Dt. Telekom enthalten. Die eigenwirtschaftliche Erschließung mit Glasfaser der o.g. verbleibenden drei Straßen durch ein Telekommunikationsunternehmen dürfte aufgrund der Rand- und Hanglage aus wirtschaftlichen Gründen fraglich sein. Die Stadtverwaltung bemüht sich hier um eine Lösung. Eine Umsetzung könnte in den Jahren 2028 – 2032 erfolgen.
Oberau
Die Deutsche Telekom hat den Glasfaserausbau in der Oberau Ende 2023 abgeschlossen. Nachzügler können jederzeit noch angeschlossen werden.
Opfingen
In Opfingen hat der Investor Primevest, eine Fondsgesellschaft, für Vodafone den kompletten Ort inkl. St. Nikolaus und dem Gewerbegebiet mit Glasfaser ausgebaut. Der Tiefbau ist abgeschlossen. Vodafone hat den Großteil der Inbetriebnahme umgesetzt, einzelne Haushalte fehlen noch. Die Probleme bei den wenigen letzten Anschlüssen werden im August behoben werden können. Die noch nicht in Betrieb genommenen Haushalte verweist Vodafone an die Hotline 0800-2030325.
Für Nachzügler, die sich nach der Erstvermarktung angemeldet hatten, ist bereits eine Baufirma durch Vodafone/ Primevest beauftragt. Die Arbeiten sollen im August 2026 durchgeführt werden.
Einige außenliegenden Gebäude und Höfe, z.B. Griestal, Ruländerallee, Wippertskirch, wurden nicht angebunden. Dort ist ein Ausbau nur mit Fördermitteln möglich. Die Stadtverwaltung hat zur Anbindung dieser Randlagen einen Förderantrag beim Bund gestellt (Lückenschlussprogramm). Die Bewilligung ist ausstehend. Sollte der Antrag bewilligt werden, ist mit einem Beginn des Ausbaus Ende 2027 zu rechnen.
Rieselfeld
Die Deutsche Telekom sowie Cable 4 (partiell) haben den Glasfaserausbau im Rieselfeld 2022 abgeschlossen. Nachzügler können jederzeit entlang der bestehenden Trassen angeschlossen werden.
St. Georgen
Die Deutsche Telekom hat im östlichen Teil von St. Georgen, östlich der Linie Schulstraße und Cardinalweg den Glasfaserausbau abgeschlossen und die Haushalte ans Internet angeschlossen.
Für den westlichen Teil bestehen noch keine konkreteren Ausbauplanungen. Aufgrund der Randlage ist aktuell von einem Ausbau zwischen 2028 -2030 auszugehen. Um das Ausbauinteresse der Telekommunikationsunternehmen zu erhöhen, können sich Anwohner*innen auf den Webseiten Ihrer Wunschunternehmen registrieren lassen (siehe B. Informationen zu den Netzbetreibern). Diese Registrierungen werden in die Ausbauplanungen der Unternehmen mit einbezogen.
Das Gewerbegebiet-Haid wurde sowohl komplett durch die Deutsche Telekom als auch zum Teil von 1&1 Versatel sowie der Deutschen Glasfaser erschlossen. Im neuen Teil Haid-Süd liegen ebenfalls schon Glasfaserstränge der Telekom, BadenIT und von 1&1 Versatel.
Einzelne außerhalb der Kernbebauung liegende Gebäude/Höfe wurden bisher nicht angebunden. Dort ist ein Ausbau voraussichtlich nur mit Fördermaßnahmen möglich, in einem noch unbekannten Zeitrahmen. Denn hierfür müsste laut aktuellen Förderbedingungen zunächst St. Georgen West ausgebaut sein.
Stühlinger
Die Deutsche Telekom hat den Stühlinger fast komplett mit Glasfaser ausgebaut. Ein Teilstück der Eschholzstraße (südlich der Wannerstraße), die Kanalstraße und die Klarastraße werden voraussichtlich bis Ende 2026 gebaut werden.
Cable 4 hat bereits einen Glasfaserausbau südlich der Ferdinand-Weiß-Straße abgeschlossen.
Vodafone plant im kompletten Stadtteil die Glasfaserkapazitäten (Koax/HFC-Ausbau) bis zu den Netzverteilern zu verstärken (siehe Erläuterungen B.Netzbetreiber sowie C.Gigabit-Netze). Nördlich der Wannerstraße sind diese Arbeiten abgeschlossen, südlich der Wannerstraße sind noch Teilstrecken in 2026/2027 zu bauen. Zusätzlich versorgt Vodafone im Stühlinger Gebäude der Wohnbaugesellschaft Bauverein Breisgau direkt mit Glasfaser. Dies unter anderem in der Schenkstraße, Eschholzstraße, Hilde-Mangold-Straße, Fehrenbachallee, Lehener Straße, Antoniterstraße, Egonstraße, Draisstraße, Stürtzelstraße und Engelbergerstraße. Vodafone hat die Maßnahme jedoch noch nicht terminiert, es könnte auch erst 2027 begonnen werden.
Das Neubaugebiet Im Metzgergrün wird durch mehrere Gesellschaften ans Glasfasernetz angeschlossen (Deutsche Telekom, Vodafone, Cable 4 und 1&1 Versatel).
Tiengen
In Tiengen hat der Investor Primevest, eine Fondsgesellschaft, für Vodafone den kompletten Ort mit Glasfaser ausgebaut. Der Tiefbau ist abgeschlossen. Vodafone hat den Großteil der Haushalte in Betrieb genommen. Die noch nicht in Betrieb genommenen Haushalte verweist Vodafone an die Hotline 0800-2030325.
Für Nachzügler, die sich nach der Erstvermarktung angemeldet hatten, ist bereits eine Baufirma durch Vodafone/ Primevest beauftragt. Die Arbeiten sollen im August 2026 durchgeführt werden.
Das Neubaugebiet um den Rivanerweg, 16 Jauchert, wurde sowohl von Vodafone als auch von der Deutschen Telekom versorgt.
Für das Neubaugebiet „Hinter den Gärten“ ist eine Verlegung von Glasfaserleitungen durch die Deutsche Telekom bereits erfolgt.
Einige außenliegenden Gebäude und Höfe, z.B. Am Rüstlinberg und die zu Tiengen gehörenden Schlatthöfe, wurden bisher nicht angebunden. Dort ist ein Ausbau nur mit Fördermitteln möglich. Die Stadtverwaltung hat zur Anbindung dieser Randlagen einen Förderantrag beim Bund gestellt (Lückenschlussprogramm). Die Bewilligung ist ausstehend. Sollte der Antrag bewilligt werden, ist mit einem Beginn des Ausbaus Ende 2027 zu rechnen.
Vauban
Die Dt. Telekom hat im Juli 2026 im Stadtteil Vauban mit dem Glasfaserausbau begonnen. Gestartet hat sie in der Gerda-Weiler-Straße und plant die Vaubanallee und alle Seitenstraßen bis voraussichtlich Ende 2026 anzuschließen. Das weitere Vorgehen darüber hinaus ist noch nicht bekannt.
Die Anbieterin Cable 4 hat im Bereich der Astrid-Lindgren-, und Lise-Meitner-Straße, sowie Ida-Kerkovius-Straße Glasfaseranschlüsse für Gebäude von Wohnbaugesellschaften hergestellt.
Waldsee
Die OXG GmbH wird den Stadtteil Waldsee bis Oktober 2026 mit Glasfaser erschließen. Darauf folgt das Einziehen des Glasfaserkabels und die Inbetriebnahme des Netzes bis der Glasfaseranschluss für jeden Einzelnen genutzt werden kann. Ein Abschlussdatum hierfür kann noch nicht genannt werden. Über die OXG-Leitung können keine Businesstarife angeboten werden, Gewerbekunden können sich aber über Privattarife anschließen lassen.
Cable 4 hat die Heinrich-Heine-Straße mit Glasfaser versorgt.
Die Waldseestraße im Süden und die Kartäuserstraße ab der Hausnummer 115 im Norden konnten bislang keinen Glasfaseranschluss im eigenwirtschaftlichen Ausbau erhalten. Somit hat die Stadtverwaltung 2025 einen Förderantrag bei Bund und Land gestellt, welcher vollständig bewilligt wurde. Den Zuschlag für den Bau und Betrieb des Glasfasernetzes hat die Dt. Telekom erhalten. Aktuell laufen die Planungen für den Bau. Telekom und Stadtverwaltung streben an noch Ende 2026 mit dem Bau zu beginnen. Inkl. Inbetriebnahme wird sich das Projekt bis 2027 ziehen. Vor Baustart werden die es betreffenden Anwohner von der Stadtverwaltung gesondert angeschrieben und zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Näheres zum Lückenschlussprogramm und dem Projekt Waldsee siehe unter E. Geförderter Glasfaserausbau.
Waltershofen
Vodafone wird in Kooperation mit der Infrastrukturinvestorgesellschaft Meridiam Waltershofen vollständig mit Glasfaser anschließen. Bis 31.07.2026 konnten die Waltershofer*innen einen Internetvertrag bei Vodafone buchen, der den kostenlosen Anschluss von Gebäude und Wohnung mit einem Glasfaseranschluss beinhaltet. Vertragsabschlüsse nach dem 31.07.2026 müssen von Anschlussgebühren ausgehen. Meridiam hat bereits Trassenpläne eingereicht und den Hauptverteiler aufgebaut. Auch die Zuleitungen nach Waltershofen („Backbone“) von Opfingen sowie Umkirch sind in Vorbereitung. Mit Tiefbaumaßnahmen im Ort kann ab September 2026 gerechnet werden. Der erste Bauabschnitt wird der Bereich westlich der Sonnenbrunnenstraße sein, vom Hauptverteiler wegführend. Es kann von einer Bauzeit von 1 - 1,5 Jahren ausgegangen werden. Im Anschluss an den Tiefbau wird Vodafone die Inbetriebnahme durchführen, die ebenfalls Zeit in Anspruch nehmen wird. Der Bau wird so geplant, dass einzelne Bereiche auch früher ans Netz gehen können, so dass die Kundenschaltungen schrittweise mit dem Baufortschritt erfolgen. Der Großteil der beauftragten Anschlüsse soll bis Ende 2028 ans Netz gebracht werden, die finalen Anschaltungen werden im Jahr 2029 abgeschlossen. Das Baugebiet umfasst Waltershofen, Umkirch und Hochdorf. Vertragspartner ist in den ersten 24 Monaten nur Vodafone. Nach diesen 24 Monaten kann bei Bedarf auch bei anderen Internetdienstleistern angefragt werden, ob diese eine Kooperation eingehen und über das Vodafone/Meridiam-Netz buchbar wären.
Für Waltershofen hatten sich zuvor bereits die Dt. Glasfaser und Unsere Grüne Glasfaser (UGG) als Ausbaupartner bereit erklärt. Beide Unternehmen planen keinen Ausbau von Waltershofen und ziehen ihr Interesse hierfür zurück. Bürger*innen mit Verträgen der Deutschen Glasfaser werden ab Mai von dieser angeschrieben und über eine Aufhebung der Verträge informiert. Diese Verträge wären ohnehin nach 24 Monaten kündbar gewesen, auf diese Weise wird es den Kund*innen aber leichter gemacht. Aktuell werden Mails von der Deutschen Glasfaser an ursprüngliche Kunden versendet, die von einem baldigen Beginn des Ausbaus sprechen. Dies scheint noch ein alter Prozess zu sein, Sie sollten bald anderslautende Nachrichten erhalten. Die UGG hat ihre aktuelle Interessensbekundung mit der Stadt Freiburg aufgelöst. Ein Überbau der Vodafoneleitungen durch diese beiden Unternehmen wird nicht stattfinden.
Weingarten
Die OXG GmbH baut den Stadtteil Weingarten (östlich der Straße Binzengrün zuzüglich Rohrgraben) großflächig mit Glasfaser aus. Bis Herbst 2026 soll der Bau abgeschlossen sein. Aktuell fehlen nur noch Rohrgraben, sowie kleinere Tiefbaustrecken. Nach Fertigstellung des Tiefbaus folgt das Einziehen des Glasfaserkabels und die Inbetriebnahme des Netzes bis der Glasfaseranschluss für jeden Einzelnen genutzt werden kann. Ein Abschlussdatum hierfür kann noch nicht genannt werden. Über die OXG-Leitung können keine Businesstarife angeboten werden, Gewerbekunden können sich aber über Privattarife anschließen lassen.
Das Telekommunikationsunternehmen Cable 4 hat 2021 - 2022 die Krozinger Straße, Teile der Sulzburger Straße (überwiegend Westseite), Hügelheimer Weg und Teile der Bugginger Straße um den Else-Liefmann-Platz, Teile der Laufener Straße und der Badenweilerstraße mit Glasfaser versorgt.
Für den verbleibenden Bereich westlich von Binzengrün (Teile der Bugginger Str., Katharina-von-Bora-Straße, Heitersheimer Weg), der in den o.g. Maßnahmen nicht versorgt wird, ist aufgrund der Randlage aktuell von einem Ausbau zwischen 2028 -2032 auszugehen.
Wiehre
Die Wiehre wurde größtenteils durch die Deutsche Telekom sowie punktuell durch Cable 4 (z.B. Schützenallee und Knopfhäuslesiedlung) 2022/2023 mit Glasfaser ausgerüstet. In 2025 hat Cable 4 ein weiteres Projekt in der Quäkerstraße/ Roseggerstraße/ Peter-Sprung-Straße und Sternwaldstraße umgesetzt.
Der Teil östlich der Bürgerwehrstraße und nördlich der Schützenallee wurde durch die OXG GmbH im Zuge des Ausbaugebietes Waldsee/ Littenweiler ausgebaut. Ein kleines Stück im Bereich der Knopfhäuslesiedlung ist noch fertigzustellen. Nach dem Abschluss der Bauarbeiten folgt das Einziehen des Glasfaserkabels und die Inbetriebnahme des Netzes bis der Glasfaseranschluss für jeden Einzelnen genutzt werden kann.
Die im Ausbau der Telekom noch nicht versorgten Straßenzüge der Unterwiehre südlich der Hölltalbahn (Ziegelweg, Josefsbergle, Wippertstraße, Peter-Thump-Straße, Merzhauser Straße, Schlierbergsteige, Birkenweg, Rotdornweg, Akazienweg, Auf der Hardt) werden im Zuge des Ausbaus des Stadtteils Vauban mit Glasfaser versorgen werden. Die Baufirma hat im Juli 2026 im Vauban begonnen und wird voraussichtlich erst 2027 in die Unterwiehre gelangen. Interessierte Anwohner*innen können ab jetzt Verträge für einen Ausbau abschließen.
Der zu Unterwiehre gehörende Bereich des Gewerbegebietes Süd ist komplett von der Deutschen Telekom mit Glasfaser ausgestattet worden. Teilweise hat dort auch Vodafone Leitungen verlegt.
Die Stephanienstraße und wenige Adressen der Mercystraße können aus verkehrlichen und technischen Gründen noch auf voraussichtlich längere Zeit nicht versorgt werden. Für diese Straßenzüge ist die Stadtverwaltung im Gespräch mit Telekommunikationsunternehmen, aber noch ohne verbindliche Zusagen.
Zähringen
Für den Stadtteil Zähringen hat die Deutsche Telekom in Zähringen-West, westlich der Bahnlinie, ein Ausbauprojekt gestartet, das bis ca. Ende 2026 andauern wird. Zudem ist der noch zu Freiburg zugehörige Teil von Wildtal, zusammen mit einem Ausbau in Gundelfingen, durch die Telekom angeschlossen worden.
Das Dreieck zwischen Isfahanallee (südliche und nördliche Fahrbahn), Tullastraße und Zähringerstraße wurde z.T. doppelt und auch dreifach durch die Dt. Telekom, OXG und Cable 4 erschlossen. Die Inbetriebnahme des OXG-Anschlusses steht noch aus.
Das Gewerbegebiet Richtung Gundelfingen zwischen B3 und der DB-Bahnlinie ist durch die Deutsche Telekom komplett mit Glasfaser erschlossen worden.
Für den Teil östlich der Hauptbahnlinie gibt es noch keine konkreten Ausbauplanungen, jedoch Interessensbekundungen von Unternehmen. Es kann von einem Ausbau zwischen 2028 – 2030 ausgegangen werden.
B. Informationen zu den Netzbetreibern
Deutsche Telekom
baute und baut ganze Stadtteile sowie Gewerbegebiete via FTTH (Glasfaser bis ins Haus – siehe Erläuterung in Abschnitt C.) aus und bedient dabei sowohl Privat- als auch Geschäftskunden. Zukünftig können auch einzelne Häuser entlang von bestehenden Zuleitungstrassen an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Der Glasfaseranschluss von Ein-/Zweifamilienhäusern wird von der Telekom kostenfrei durchgeführt, wenn ebenfalls ein Tarif gebucht wird. Bei Mehrfamilienhäusern ist der Hausanschluss auch ohne Tarifbuchung kostenfrei, dessen Abschluss beschleunigt den Bau des Anschlusses allerdings. Für Gewerbetreibende können auf Anfrage auch Einzelanschlüsse gelegt werden. Sind Medienvertreter der Telekom in den Stadtteilen unterwegs, können sich diese über 0800 3309765 verifizieren lassen.
Vertreten ist die Telekom in den Stadtteilen: Rieselfeld, Betzenhausen, Stühlinger, Zähringen-West, St. Georgen-Ost, Wiehre, Oberau, Ebnet, den Gewerbegebieten Haid, Gewerbegebiet Süd, Gewerbegebiet Hochdorf und Industriegebiet Nord sowie in Teilen von Brühl, Haslach, Tiengen und der Innenstadt. Neu hinzukommen werden 2026 Teile der Innenstadt, ein weiterer Teil von Brühl, Mooswald Westarkaden sowie die Stadtteile Neuburg, Herdern und Vauban.
Als weitere Internetdienstleister sind auf dem Netz der deutschen Telekom 1&1, Telefónica, Vodafone und seit Februar 2026 neu Congstar (aktuell nur in Gebäuden, mit einer bereits installierten, funktionsfähige Glasfaserdose) verfügbar.
Cable 4
baut vorrangig für mit Ihnen im Vertrag stehende Wohnungsbaugesellschaften Glasfaseranschlüsse inkl. TV-Anschlüssen. Damit werden keine ganzen Stadtviertel erschlossen, sondern punktuell Straßenzüge, dies jedoch in großer Anzahl über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Auch private Wohngebäude können, sofern sie sich entlang der Trasse befinden, über Cable 4 einen Anschluss erhalten. Auch entlang der Trassen von BadenIT ist ein Anschluss via Cable 4 möglich.
hat über den Investor Primevest Glasfaser in den Tuniberggemeinden (Munzingen, Tiengen, Opfingen) verlegt. Im Jahr 2026 plant Vodafone mit dem Investor Meridiam zusammen den Glasfaserausbau für Waltershofen und Hochdorf. Parallel treibt Vodafone neben dem FTTH-Ausbau auch den HFC-Ausbau (siehe Erläuterung in Abschnitt C.) voran, baut aber auch für Wohnungswirtschaften ganze Glasfaseranbindungen bis ins Haus. Im innerstädtischen Bereich kooperiert Vodafone mit seinem Tochterunternehmen OXG, das in Freiburg Netzausbau betreibt und bietet dort Internetverträge an.
Anbieterinfos Vodafone (Privat und Gewerbe), Shop: u.a. Bertoldstr. 43, Freiburg. Ausbauprojekt Freiburg – Tuniberg (Munzingen, Tiengen, Opfingen): (Privat und Gewerbe). Nachzügler können sich bei Interesse zu einem Vertragsabschluss an die Vodafone-Glasfaser-Hotline unter 0800 20 30 325 wenden. Ausbauprojekt Waltershofen und Hochdorf: Vorvermarktungszeitraum 30.03. - 31.07.2026. Anbieterinfos via Webseite, Hotline: 0800-203 03 25. Sprechstunde vor Ort in Waltershofen: mittwochs 14 – 17:30 Uhr im Rathaus Waltershofen, Schulhalde 12 (im Zeitraum 01.04. – 24.06.26). Sprechstunde vor Ort in Hochdorf: mittwochs und freitags 09:00 - 12:00 Uhr im Rathaus Hochdorf, Hochdorfer Straße 4 (im Zeitraum 01.04. – 26.06.26).
Auf den reinen Vodafone-Leitungen können zunächst nur Internetverträge via Vodafone abgeschlossen werden. Nach 24 Monaten Laufzeit kann hier aber bei anderen Internetdienstleistern angefragt werden, ob diese das Vodafonenetz nutzen würden. Wurden hier die benötigten Vorarbeiten geleistet, stehen weitere Vertragspartner zur Verfügung.
OXG
Die OXG GmbH (Open Access Glasfaser) ist ein Zusammenschluss von Vodafone und Altice (Altice ist eine Holding, zu der Kabelnetzbetreiber und Mobilfunkanbieter in Frankreich, Portugal, Israel, USA gehören). OXG stellt die physische Infrastruktur (Glasfaserleitung mit Anschluss) für die Hausbewohner kostenfrei und ohne vertragliche Bindung für einen Internetdienst her. Die Glasfaser wird – bei Einwilligung des/der Eigentümer*in - bis ins Haus bzw. die Wohnung gelegt. Hierfür haben Marketingaktionen in den Stadtvierteln stattgefunden, um für das OXG-Netz und die Zustimmung der Eigentümer*innen zu werben (Gestattungsverträge). Internetverträge hingegen schließt OXG nicht ab, die Firma tritt nicht als Anbieter von Telekommunikationsleistungen auf. Das Netz steht prinzipiell allen Anbietern offen (= sogenannter Open Access), diese Anbieter müssen aber Verträge mit OXG abgeschlossen haben. Damit stehen als Internetdienstleister aktuell Vodafone und 1&1 zur Verfügung. Mit weiteren Anbietern steht OXG in Vertragsverhandlung. Die genannten Anbieter führen immer wieder Marketingaktionen in den Ausbauvierteln durch um für Ihre Internetverträge zu werben. Soll das Glasfaserkabel genutzt werden, muss auch ein Internetvertrag abgeschlossen werden. Es besteht aber keine Verpflichtung dies zu tun.
Vertreten ist OXG in den Stadtteilen: Mooswald, Weingarten, Haslach-Haid, Teil der Oberwiehre, Waldsee, Littenweiler und Brühl.
Anbieterinfos OXG (Ausbaugebiete, Verfügbarkeitscheck) Internetdienstleister auf dem OXG Netz: Vodafone und 1&1 Auf dem OXG-Netz können bislang nur Privatkunden Anschlüsse buchen. Geschäftskundenverträge werden leider nicht angeboten, da die dahinterstehenden höheren Serviceleistungen (kürzere Entstörungszeiten, symmetrische Geschwindigkeiten) nicht bereitgestellt werden können. Wer als Geschäftskunde allerdings mit einem Privatkundentarif zufrieden ist, kann sich über OXG anschließen lassen.
BadenIT
ist ein Tochterunternehmen der Badenova. Die Firma bedient ausschließlich Geschäftskunden und hat in Freiburg u.a. viele Schulen und Verwaltungsgebäude ans Netz angeschlossen. Einzelanschlüsse für Gewerbetreibende sind auf Anfrage möglich. Das von BadenIT betriebene Glasfasernetz kann auch durch andere Telekommunikationsunternehmen genutzt werden. Für Privatkunden ist entlang der bestehenden Trassen ein Anschluss über Cable 4 möglich.
1&1 Versatel bedient beim eigenen, physischen Glasfaserausbau ausschließlich Geschäftskunden sowie die eigenen Mobilfunkantennen. Auf Nachfrage sind Einzelanschlüsse außerhalb ausgewiesener Ausbaugebiete mit Kostenbeteiligung möglich ebenso wie der Anschluss entlang der Zuleitungen. Für Privatkunden mietet sich 1&1 auf die bestehenden Netze anderer Anbieter ein. In Freiburg bestehen dazu Verträge mit der Telekom, OXG und Vodafone, sowohl im DSL- als auch im Glasfaserbereich. Gespräche mit weiteren Anbietern laufen aktuell. Wird ein Gewerbeanschluss gelegt, können auch private Wohnungen im Haus einen Anschluss erhalten. Bei Hausanschlüssen gilt dann, das das gesamte Haus verkabelt werden muss und nicht nur einzelne Wohnungen.
In Freiburg wurden nur Anschlüsse für Gewerbekunden in Teilen des Industriegebietes Nord und Gewerbegebiet Haid realisiert werden. Prinzipiell bietet die Deutsche Glasfaser aber auch Produkte für Privatkunden an.
Von dem Ausbau in Freiburg Waltershofen ist die Deutsche Glasfaser zurückgetreten. Bürger*innen mit Verträgen der Deutschen Glasfaser werden ab Mai 2026 von dieser angeschrieben und über eine Aufhebung der Verträge informiert. Diese Verträge wären ohnehin nach 24 Monaten kündbar gewesen, auf diese Weise wird es den Kund*innen aber leichter gemacht.
Freiburg ist seit 2024 auch in den geförderten Ausbau eingestiegen. Bislang waren die Förderbedingungen so eng gehalten, dass es für Städte schier unmöglich war die bestehenden Fördertöpfe zu nutzen. Seit 2024 besteht allerdings das sogenannte Lückenschlussprogramm. Dieses ermöglicht den Anschluss kleinerer, unterversorgter Gebiete, deren Kernort bereits eine Glasfaserversorgung erhalten hat bzw. diese gerade aufgebaut wird. Ein Antrag ist 1x pro Jahr möglich. Das Fördervolumen war bislang auf 500.000 € im Piloten und 1 Mio. € in den nachfolgenden Förderaufrufen begrenzt. Der Bund fördert hier die Wirtschaftlichkeitslücke mit 50 %, das Land Baden-Württemberg mit 40 % und die Stadtverwaltung Freiburg beteiligt sich mit 10 %. In den Jahren 2024 und 2025 konnten Förderungen für die Randgebiete in Ebnet und in Waldsee beantragt werden. Beide wurden bewilligt und befinden sich nun in Ausschreibung, Planung und Umsetzung.
Das Glasfasernetz wird dabei nicht von der Stadtverwaltung gebaut, sondern es wird per Ausschreibung ein Telekommunikationsunternehmen gesucht, welches Planung, Bau, Vertrieb und Betrieb des Netzes übernimmt. Der Anschluss muss für die Bürger*innen kostenfrei sein und der Betreiber muss ein für andere Internetanbieter offenes Netz bereitstellen.
Weitere Förderprojekte sind von der Stadtverwaltung in Planung, allerdings steht und fällt die Möglichkeit der Bewerbung auf Fördermaßnahmen mit den aktuellen Förderbedingungen, welche immer wieder vom Bund angepasst werden.
C. Glossar Anschlussvarianten der GigaBit-Netze
FTTH
„fibre to the home“ bedeutet, dass die Glasfaserleitung bis ins Haus gelegt wird. Hierfür muss das Kabel auch über das Grundstück des Hausbesitzers gelegt werden. Ein Hausübergabepunkt (HÜB) wird, für gewöhnlich im Keller, installiert. Von dort aus wird das Kabel durch das Haus bis zum Router gelegt. Die Vorteile sind eine geringere Störanfälligkeit auch bei starker Nutzung von Nachbarn, welche über denselben Netzverteilerkasten angeschlossen sind, die bessere Energiebilanz gegenüber Kupfer oder Koaxialkabeln und eine Wertsteigerung der Immobilie, da potentiell hohe Internetgeschwindigkeiten möglich sind. Bei Verträgen müssen nicht 1000 Mbit-Verträge geschlossen werden. Die Unternehmen bieten auch niedrigere Übertragungsraten an (z.B. 100 Mbit/s), welche aber bei Bedarf nach oben hin angepasst werden können.
FTTB
„fibre to the building“ bedeutet, dass nur das Haus über den Hausübergabepunkt (zumeist im Keller des Gebäudes) an das Glasfasernetz angeschlossen wird. Eine Glasfaserneuverkabelung im Haus findet nicht statt. Damit kommt es auf das bestehende Kabelnetz im Haus an, welche Geschwindigkeiten erreicht werden können. Nicht immer ist ein Anschluss von Glasfaser auf das Hauskabelnetz möglich, so dass FTTB häufig auf Vorrat gebaut wird, wenn sich aktuell kein Nutzer im Haus bereit erklärt das Glasfasernetz auch nutzen zu wollen. Ein späterer Anschluss ist anschließend leichter möglich, da nur die Verkabelung im Haus ergänzt werden muss.
homes passed
homes passed bedeutet, dass vor der Haustüre ein Glasfaserkabel liegt, aber kein Anschluss an und ins Haus gelegt wurde (fehlende Gestattung des Hauseigentümers). Ein Anschluss kann nachträglich relativ einfach umgesetzt werden, da die Anbieter oftmals schon eine Abzweigung zu Ihrem Haus eingeplant haben. Allerdings ist hier oftmals mit Anschlusskosten zu rechnen.
HFC
wird in Freiburg ausschließlich von Vodafone durchgeführt. Hierbei werden nicht die Häuser mit Glasfaser direkt angeschlossen, sondern lediglich die Netzverteilerkästen mit Glasfaser ertüchtigt, wodurch ohne weitere physische Änderungen die darüber angeschlossenen Häuser ebenfalls höhere Geschwindigkeiten bis 1.000 Mbit/s erreichen können. Dies ist eine Art „Zwischenstufe“ zum kompletten Glasfaserausbau und bietet damit nicht alle Vorteile eines reinen Glasfasernetzes. Die bestehenden Zuleitungen zu den Häusern und die Hausanschlüsse werden nicht verändert, wodurch dies vorrangig Vodafone-Kunden nützt, die bereits über einen Anschluss mit Koaxial/TV-Kabel verfügen. Durch diese Ausbauart werden Bautätigkeiten minimiert und den Kunden steht zügig ein schnelleres Netz zur Verfügung. Die Nachteile durch die höhere Störanfälligkeit, den Kapazitätsverlust bei starker Nutzung weiterer Teilnehmer auf dem gleichen Netz, begrenzte, geringe Uploadraten sowie der höhere Energieverbrauch gegenüber Glasfaser bis ins Haus (FTTH) bleiben hingegen bestehen. Auch hier müssen bei Verträgen nicht 1.000 Mbit-Verträge geschlossen werden. Vodafone bietet auch niedrigere Übertragungsraten an (z.B. 100 Mbit/s), welche bei erhöhtem Bedarf angepasst werden können. Sobald die Übertragungsraten an Grenzen stoßen, muss in einem 2. Schritt FTTH oder FTTB nachgerüstet werden, so dass erneut Bautätigkeiten in allen betreffenden Straßen notwendig werden.
FTTC
"fiber to the curb" bedeutet, dass ein Glasfaserkabel bis zum Verteilerkasten gelegt wurde. Dahinter verbirgt sich Vectoring DSL (VDSL) und steigert die bestehenden DSL-Anschlüsse auf Geschwindigkeiten bis max. 250 Mbit/s. Welche Geschwindigkeiten letztendlich aber am Haus ankommen, hängt von der Kabellänge und der Anzahl weiterer Nutzer auf dem Netz ab.
D. Glasfaserbaustellen im Stadtgebiet
Hier wird in Freiburg derzeit das Glasfasernetz ausgebaut (Stand 03.08.2026)
E. Geförderter Glasfaserausbau
Auch das urbane Freiburg hat Gegenden, welche für den eigenwirtschaftlichen Ausbau schlicht zu teuer sind. Sind diese Adressen auch noch per Definition unterversorgt (DSL, VDSL-Leitungen), versucht die Stadtverwaltung peu á peu diese über Fördermittel von Bund und Land dennoch an das neue Glasfasernetz anzuschließen. Diese Förderung konnte bislang für zwei Ortsteile erfolgreich eingeworben werden. Weitere sind in Planung.
Die Stadtverwaltung bewirbt sich ausschließlich auf das sogenannte Lückenschlussprogramm innerhalb des Förderprogramms "Förderung zur Unterstützung des Gigabit-Ausbaus der Telekommunikationsnetze in der Bundesrepublik Deutschland". Dieses Programm bewertet einen Antrag nicht nach Dringlichkeit in Form von zu erreichenden Punkten, sondern danach ob vorgegebene Kriterien im Antragsgebiet erfüllt sind. Diese sind: begonnener oder abgeschlossener Ausbau des Kernortes, Unterversorgung der eingereichten Adressen und kein Telekommunikationsunternehmen hat einen Ausbau in den nächsten Jahren angekündigt. Zudem muss das Gebiet klein genug sein (<250 Adressen) und mit den im aktuellen Förderprogramm ausgeschriebenen Mitteln umzusetzen sein (zwischen 500.000 und 1.000.000 €). Sind diese Kriterien erfüllt, ist der Zeitpunkt der Antragseinreichung mit ausschlaggebend für eine erfolgreiche Bewerbung (Windhundprinzip). Pro Jahr war bislang die Stellung nur eines Antrages möglich. 2026 konnten zwei Anträge gestellt werden.
Der Ablauf in einem solchen Förderprogramm ist wie folgt und erstreckt sich für gewöhnlich über 2 Jahre:
Identifikation eines passgenauen Ausbaugebietes nach den gängigen Kriterien und zur maximal möglichen Ausschöpfung der erhältlichen Fördermittel
Ansprache der in Freiburg tätigen Telekommunikationsunternehmen (Ist ein Ausbau privatwirtschaftlich möglich? Prinzipielle Möglichkeit das Gebiet mit Fördermitteln anzuschließen? Interesse an einer Bewerbung auf die Fördermittel?)
Durchführung eines Markterkundungsverfahrens (alle Unternehmen melden die aktuellen und zukünftig geplanten Anschlüsse für jede Adresse in der Stadt)
Antragstellung und Abgabe zur aktuellen Frist -> Abwarten der Bewilligung durch den Bund/ Projektträger aconium (50 % der Projektsumme)
Antragstellung zur Ko-Finanzierung beim Land Baden-Württemberg -> Abwarten bis zur Bewilligung durch das Land (40 % der Projektsumme)
Ausschreibung für ein Telekommunikationsunternehmen, welches Planung, Bau und Betrieb des neuen Netzes übernimmt, dies in einem zweistufigen Verfahren (Teilnehmerwettbewerb, anschließend Angebotsabgabe) -> Zuschlagserteilung
Bauplanung, Trassierung zusammen mit der Stadtverwaltung
Begleitung und Bearbeitung der Aufgrabungsanträge der Baufirma
Bürgerinformation -> Anschlüsse können gebucht werden
Ausbau inklusive der Hausanschlüsse
Abschluss der Dokumentation und Beantragung der Zuwendung
Lückenschlussprogramm Freiburg Ebnet
Der Ortsteil Ebnet war im Jahr 2023 von der Deutschen Telekom eigenwirtschaftlich überwiegend mit Glasfaser erschlossen worden. Jedoch etwas ausserhalb liegende Gebäude wie das Wasserwerk Ebnet oder der Sportplatz, sowie der Wildbachweg und das Welchental, die sich beide an die schon sehr lange Steinhalde anschließen, waren nicht berücksichtigt worden.
Im Mai 2024 startete das Lückenschlussprogramm des Bundes zum ersten Mal. Dies als Pilotversuch, um schneller auch kleinere Gebiete gefördert ausbauen zu können. Das Land sprang dankenswerter Weise als Ko-Finanzierer schnell mit auf. Die Stadt Freiburg bewarb sich mit dem Ausbaugebiet Ebnet und erhielt Ende 2024 die Bewilligung für die Förderung vom Bund (50% der Fördersumme). Die Zusage zur Ko-Finanzierung durch das Land (40 % der Fördersumme) erfolgte im Mai 2025. Den geforderten Eigenanteil von 10 % zahlt die Stadtverwaltung Freiburg. Daraufhin konnte die Ausschreibung gestartet werden.
Projektgebiet: Östlich von Ebnet konnten 16 Adressen im Welchental, im Wildbachweg, An der Annakapelle und Am schwarzen Steg aufgrund zu weiter Wegstrecken nicht an das Glasfasernetz des im Kern ausgebauten Stadtteil Ebnets angeschlossen werden. Diese Adressen umfassen Privathäuser, Ferienwohnungen, eine Akademie, das Wasserwerk sowie den Sportplatz mit Gaststätte.
Projektphasen und Meilensteine: Ausschreibungsphase: Juli 2025 - Januar 2026 Ausbauendes Unternehmen: Die Deutsche Telekom hat am 31.01.2026 den Zuschlag zur Errichtung des geförderten Glasfasernetzes erhalten. Bau: Das nicht ganz einfach auszubauende Gebiet wies einige Tücken auf, z.B. schwierig zu querende Brücken. Letztendlich wurden tragbare Lösungen gefunden. Die Telekom hat die Baufirma Nuhaj mit dem Bau beauftragt und startet im August 2026. Der zugehörige Spatenstich wird am 25.08. stattfinden. Abschluss und Inbetriebnahme: Der Bau soll im September 2026 abgeschlossen sein, die Inbetriebnahme des Netzes erfolgt bis Ende Oktober 2026.
Streckenplanung: Begonnen wird der Bau an der Schwarzwaldstraße bis zum Sportplatz Ebnet. Danach wird das Wasserwerk Ebnet angeschlossen. Dort hat vorab die Badenova bereits Ihre Leitungen erneuert und konnte eine Mitverlegung bewerkstelligen. Anschließend wandert die Baustelle in den Wildbachweg und in das Welchental. Zwei zusätzliche Netzverteiler müssen aufgebaut werden. Parallel findet, insbesondere für die Gebäude in Wildbachweg und Welchentalstraße ein längere Kabeleinzug statt, um die benötigten Glasfaserkapazitäten sicherzustellen. Der gesamte Streckenbau beträgt ca. 2,5 km, die notwendigen Zuleitungen sind hierin nicht enthalten. Bei der Baudurchführung wurde insbesondere darauf geachtet, dass kostengünstige, teils alternative Verlegemethoden Anwendung finden. So wurde zum Wasserwerk eine Mitverlegung organisiert, entlang von Welchentalstraße und Bei der Annakapelle wird im Straßenbegleitgrün verlegt, die Querungen des Welchentalbaches können entweder mit einer Kabelbrücke bzw. in Mindertiefe mit einer Sonderkonstruktion (statt teurer Spülbohrungen) ausgeführt werden. Schließlich werden bestehende Oberleitungen genutzt, um am Berghang gelegene, schwierig zu erreichende Gebäude anzuschließen.
Hausanschlüsse Um einen Hausanschluss zu erhalten, muss der Eigentümer einen Gestattungsvertrag mit der Telekom abschließen. Dies ist über die Kontaktdaten (siehe B. Informationen zu den Netzbetreibern) möglich. Der Hausanschluss ist dabei kostenfrei und kann auch noch nach dem eigentlichen Ausbau kostenfrei erfolgen (Nachzügler). Der Innenausbau ist nicht Teil der Förderung und erfolgt damit nach den alleinigen Regeln der Telekom. Bei Einfamilienhäusern muss ein Internetvertrag mit der Telekom oder einem der Wholesale Partner Telefonica, 1&1, Vodafone oder Congstar abgeschlossen werden. Bei Mehrfamilienhäusern wird eine Steigleitung gelegt, an die sich die einzelnen Wohnungen nach Abschluss eines Internetvertrages anschließen lassen können.
Spatenstich Am 25.08.2026 wird der symbolische Spatenstich erfolgen.
Weiterführende Informationen
Breitbandatlas
Einen Überblick über die Breitbandversorgung verschafft der Breitbandatlas des Bundesministeriums für Digitalisierung und Staatsmodernisierung (BMDS):
Das Gigabitbüro des Bundes bietet Informationen zu den Bauphasen, dem Ausbau im Haus und Antworten auf häufig gestellte Fragen. Auch gibt es eine extra Webseite um den für sich bestmöglichen Anschluss vor Ort zu finden.
Wie kann ich meine Internetgeschwindigkeit messen? Zum Beispiel über die Webseite oder App der Bundesnetzagentur
Wo kann ich sehen, welche Internetgeschwindigkeiten bei mir vor Ort möglich sind? Zunächst können Sie im Gigabit-Atlas der Bundesnetzagentur nach der generell verfügbaren Bandbreite in Ihrem Viertel suchen. Aber auch die Anbieter Ihrer Wahl bieten auf ihren Webseiten Möglichkeiten zur Verfügbarkeitsprüfung und Übersichtskarten an (Stichwortsuche "Netzabdeckung").
Mein Internet ist langsamer als vereinbart, was kann ich tun? Die meisten Anbieter haben Service Apps (z.B. O2 my Service App) oder Webseiten, die Sie bei der Behebung der gängigsten Fehlerquellen unterstützen. Diese können veraltete oder nicht passende Router oder auch LAN-Kabel für die gewünschte Geschwindigkeit sein. Weitere Probleme sind, dass zu viele Nutzer über den gleichen Verbindungspunkt laufen. In jedem Fall ist zunächst der Anbieter zu kontaktieren, so dass er Sie bei der Problemfindung und -lösung unterstützen kann. Führt dies nicht zum Erfolg, siehe nächste Frage.
Wo kann ich mich beschweren, wenn mein Internet zu langsam ist? Hier ist natürlich Ihr Anbieter die erste Anlaufstelle. Dokumentieren Sie die Kommunikation mit diesem. Kann Ihnen so nicht geholfen werden, können Sie Sich bei der Bundesnetzagentur beschweren. Die Bundesnetzagentur wird die Anbieter auf den Missstand aufmerksam machen. Mögliche Konsequenzen sind die Erwirkung einer Verbesserung der Leistung oder eine Preisreduktion Ihres Tarifes. Eine Verbindung welche konstant unter 15 Mbit/s im Download und 5 Mbit/s im Upload liegt, gilt als unterversorgt. Zur Darstellung dieser betroffenen Gebiete, hat die Bundesnetzagentur ein neues Karten-Tool veröffentlicht. Demnach fallen unter die Definition "Unterversorgt" in Freiburg die Kappler Täler, das Griestal und Wippertskirch. Hier können Sie zudem Ihr Recht auf schnelles Internet einfordern (Im Formular "Internetgeschwindigkeit" anklicken). Dieses Verfahren ist jedoch leider langwierig und weist die Tücke auf, dass das Mobilfunknetz über alle Anbieter hinweg an der betreffenden Stelle ebenfalls sehr schlecht sein muss. Gerne melden Sie dies auch den unter Kontakten auf dieser Webseite aufgeführten Personen, so dass dringende Bedarfe in der zukünftigen Planung Berücksichtigung finden und die Stadtverwaltung Sie unterstützen kann.
Neuer Ausbau in meinem Viertel und Verträge
Muss ich einen Vertrag an der Haustüre unterschreiben, damit mein Haus/meine Wohnung an das Glasfasernetz angeschlossen wird? Nein, das müssen Sie nicht. Hier vor allem wichtig, lassen Sie den Vertreter/Medienberater sich ausweisen, denn hier sind leider auch Betrüger unterwegs, die nicht von den ausbauenden Unternehmen beauftragt sind. Sie können Verträge auch immer in den Shops oder über Webseite oder Hotline der ausbauenden Unternehmen abschließen. Sie sollten darauf bestehen, die Vertragsunterlagen ausgehändigt zu bekommen. Werden Sie über einen bevorstehenden Ausbau informiert, sollten Sie jedoch tatsächlich zeitnah handeln, um in der ersten Ausbauphase dabei zu sein. Erfragen Sie das Ende der Meldefrist, damit Sie nicht unnötig unter Zeitdruck sind.
Werde ich persönlich informiert über den anstehenden Ausbau in meinem Viertel? Die Stadtverwaltung schreibt bei sich abzeichnendem Baubeginn die Anwohner*innen in den neuen Ausbaugebieten an um sowohl über die bevorstehenden Baustellen, als auch über die Möglichkeit des Glasfaseranschlusses zu informieren. Haus-/Wohnungseigentümer*innen oder Verwalter können dabei leider nicht kontaktiert werden aufgrund fehlender Datenverfügbarkeit. Die Telekommunikationsanbieter informieren ebenfalls, dürfen rechtlich aber nur Bestandskund*innen direkt postalisch kontaktieren und über ihr Ausbauvorhaben informieren. Somit informieren sie nur über Flyer und Werbeplakate an öffentlichen Orten.
Wie läuft der Ausbau vor meiner Haustüre ab? Mindestens 96 Stunden vor dem Start der Baustelle vor Ihrer Haustüre müssen Halteverbote angeordnet werden. Die Bauunternehmen informieren die Anwohner*innen einige Tage vor Beginn. Grundsätzlich bleiben die Straßen und Grundstücke anfahrbar, jedoch in der Zeit, in der der Graben unmittelbar vor dem eigenen Grundstück oder für eine Straßenquerung geöffnet ist, kommt es zu stärkeren Beeinträchtigungen. Spätestens am Abend sollte der Graben so geschlossen sein, dass eine Überfahrt wieder möglich sein sollte. Meist ist dann schon die untere Asphaltschicht (Tragschicht) wieder eingebaut, so dass vorsichtiges Überfahren möglich ist. Der Zugang zum Grundstück ist mit Fußgängerbrücken immer gewährleistet bleiben.
Kann ich nur einen Anbieter wählen? Dies kommt auf das ausbauende Unternehmen an. Einige verlangen eine Vertragsbindung über mehrere Jahre, bevor Sie wechseln können, andere lassen auch von Anfang an andere Anbieter auf ihr Netz. Fragen Sie bei Interesse auch beim Anbieter Ihrer Wahl an, ob dieser mit dem ausbauenden Unternehmen kooperiert und welche Konditionen (Hausanschlüsse) er Ihnen bieten kann. Wer mit wem kooperiert können Sie auch unter B. Informationen zu den Netzbetreibern auf dieser Seite nachlesen.
Ich brauche keine 1.000 Mbit/s, lohnt sich dennoch ein Glasfaseranschluss für mich? Vorteile des Glasfasernetzes sind nicht nur die höhere Geschwindigkeit, sondern auch die höhere Stabilität. Beim Kupferkabelanschluss teilen Sie sich das Kabelnetz mit vielen Kunden. Bei hohen Nutzerzahlen und langen Wegstrecken zum nächsten Verteilerkasten kann die Bandbreite einbrechen. Mit einem Glasfaseranschluss sind Sie unabhängig von dem Surfverhalten der Sie umgebenden Nutzer, die Bandbreite bleibt stabil. Zudem haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Bandbreiten, Sie müssen nicht die höchste wählen. Möchten Sie weniger nutzen, z.B. lediglich 100 Mbit/s, können Sie dies tun und zahlen auch entsprechend weniger. Sollte Ihr Bedarf steigen, können Sie Ihren Vertrag problemlos aufstocken. Auch sind Gasfasertarife zumeist nicht teurer als die bestehenden DSL-Tarife. Hier können Sie auch ein Vergleichsportal Ihrer Wahl nutzen (siehe auch "Welche Bandbreite benötige ich für meinen Internetvertrag?"). Eine Beteiligung am aktuellen Ausbau bringt den Vorteil mit sich, dass Sie Kosten sparen, da der Hausanschluss in den meisten Fällen kostenfrei oder kostenreduziert ist. Sollten Sie sich erst später für einen Anschluss entscheiden, müssen Sie mit deutlich höheren Kosten für den Hausanschluss rechnen und müssen sich auf längere Wartezeiten einstellen. Zudem profitieren Sie von zusätzlichen Möglichkeiten wie einem TV-Anschluss.
Warum sollte ich Glasfaser gegenüber dem bestehenden Kupferkabel bevorzugen? Mit den bisherigen Kupfer- oder Koaxanschlüssen (DSL, VDSL, HFC) kann es zu Engpässen bei starker Nutzung kommen, welche zu Probleme bei der Home Office Nutzung, dem Streaming aber auch der ganz normalen Nutzung des Internets führen. Laut Bericht der Bundesnetzagentur erreichen 55 % der Festnetzkund*innen nicht die vertraglich vereinbarte Datenübertragungsrate. Ruckelfrei und flüssig wird es durch das Glasfasernetz, welches Ihnen eine stabile und zuverlässige Internetverbindung unabhängig von der Anzahl weiterer Nutzer die gleichzeitig auf dem selben Netz (am selben Kabelverteiler) angeschlossen sind, bietet. Zudem besticht es durch eine geringe Störanfälligkeit und gleichmäßige Down- und Uploadraten. Damit ist es besonders für Geschäftskunden interessant. Der geringere Stromverbrauch gegenüber den Kupfer- und Koaxnetzen freut hauptsächlich die Betreiber, leistet aber auch einen Beitrag zum Klimaschutz. Auch können TV-Angebote optional hinzugebucht werden, wodurch eine Satellitenanbindung entfällt. Durch einen Glasfaseranschluss erhält Ihre Immobilie eine Wertsteigerung. Selbst wenn Sie als Bewohner*in oder Besitzer*in aktuell kein Interesse an einer Nutzung der Glasfaser haben, so mag dies bei Ihren Nachmieter*innen/ -besitzer*innen anders sein. Zu Bedenken ist auch, dass es sich um eine zukunftssichere Technologie für die nächsten Jahrzehnte handelt, die auf Dauer das Kupfernetz ersetzen wird (siehe auch "Abschaltung des Kupfernetzes/Kupfer-Glasfaser-Migration"). Sie können mit Verträgen mit geringen Übertragungsgeschwindigkeiten starten und diese bei Bedarf aufstocken. Das Kupferkabel ist dagegen stark begrenzt und endet bei Übertragungsraten von max. 250 MBit/s.
An wen muss ich mich wenden, wenn ich Mieter*in bin und einen Glasfaseranschluss buchen möchte? Besprechen Sie Ihren Wunsch mit Ihrer*m Wohnungs-/Hauseigentümer*in. Bei einer Eigentümergemeinschaft muss diese hierzu einen Beschluss fassen und Ihre Einwilligung erteilen. Sobald aber nur ein*e Eigentümer*in den Wunsch nach einem Glasfaseranschluss hat, muss die Eigentümergemeinschaft einem Hausanschluss zustimmen. Melden Sie zeitgleich Ihren Anschlusswunsch dem Anbieter Ihrer Wahl, damit Sie von der ersten Ausbauphase profitieren können. Bei einigen Anbieter können Sie als Mieter*in direkt Internetverträge abschließen, die Einwilligungen der Eigentümer*innen wird dann von dem Internetanbieter eingeholt. Dennoch ist ein Gespräch mit dem/r Eigentümer*in immer sinnvoll um diese im Prozess besser mitzunehmen.
An wen muss ich mich wenden, wenn ich Hausbesitzer*in bin und einen Glasfaseranschluss für mein Haus buchen möchte? Damit Sie einen Hausanschluss bekommen, müssen Sie dem Anbieter ein Begehungsrecht für Ihr Grundstück erteilen. Denn ohne Ihre Einwilligung darf kein Glasfaseranschluss auf Ihr Grundstück gelegt werden. Bei Wohnungseigentümergemeinschaften benötigen Sie einen Beschluss der Eigentümerversammlung. Hier unterstützt Sie Ihre Hausverwaltung. Bucht einer Ihrer Mieter*innen einen Anschluss, werden Sie automatisch vom Anbieter kontaktiert. Möchte keiner Ihrer Mieter*innen einen Glasfaservertrag abschließen, können Sie dennoch einen Anschluss ans Haus legen lassen, z.T. auch kostenfrei. Treten sie dazu mit dem Anbieter in Kontakt.
Was mache ich, wenn ich den Stichtag zur Anmeldung verpasst habe, nun aber doch einen Hausanschluss buchen möchte? Nach diesem Stichtag wird zunächst die erste Ausbaurunde gestartet. Alle Anwohner*innen, welche den Hausanschluss gebucht haben, werden angeschlossen. Dies ist notwendig, damit die Unternehmen aber auch die Bürger*innen sowohl monetäre als auch eine zeitliche Planungssicherheit haben. Ist dieser Ausbau abgeschlossen, folgt oftmals noch eine Nachvermarktung. Läuft die bestehende Glasfaserleitung an Ihrem Haus vorbei, ist der Anschluss einfach zu gestalten, jedoch kann eine Ausbaupauschale anfallen.
Wie komme ich an einen Glasfaseranschluss, wenn in meinem Viertel aktuell nicht ausgebaut wird? Für die meisten der Freiburger Viertel besteht in den nächsten Jahren die Option, dass ein Anbieter dieses ausbauen wird. Mit Ihrem Bedarf können Sie sich jederzeit an einen Anbieter Ihrer Wahl wenden und Ihr Interesse bekunden. Es besteht auch immer wieder die Chance, dass Einzellagen ausgebaut werden, sollten diese einfach umzusetzen sein. Die Chancen erhöhen sich, wenn Sie mit Ihren Nachbarn gemeinsam auftreten und viele Interessensbekundungen für ein Gebiet eingegangen sind. Auch können Zuleitungen bereits in der Nähe Ihres Hauses liegen. Nutzen Sie hier gerne entweder den Breitbandatlas oder die auf dieser Seite verlinkten Karten um sich zu informieren, welches Telekommunikationsunternehmen bei Ihnen in der Nähe schon aktiv war.
Wird das Kupfernetz abgeschaltet sobald das Glasfasernetz in Betrieb geht? Nein, der Kupferanschluss kann auch noch eine zeitlang parallel verwendet werden. Das Ziel, ausgegeben von EU und auch dem Bund, ist es aber, das energieintensive Kupfernetz dort in der Zukunft abzuschalten, wo bereits Glasfaser liegt (Stichwort Kupfer-Glasfaser-Migration). Dazu laufen aktuell Debatten und Pilotprojekte. Die Bundesnetzagentur hat am 19.01.2026, auf Grundlage der vielen Vorgespräche und Positionspapiere, ein Regulierungskonzept vorgelegt. Zur Umsetzung liefert eine Überarbeitung des Telekommunikationsgesetzes den Rechtsrahmen dazu. Somit ist eine Abschaltung des Kupfernetzes für die Zukunft angedacht, die Konditionen und der Zeitrahmen hierfür sind aber noch nicht endgültig festgelegt.
Welche Bandbreite benötige ich für meinen Internetvertrag? Hier kann bei Vergleichsportalen wie z.B. Verivox, glasfaser-tarife, check24 anbieterübergreifend individuell berechnet werden, welche Bandbreite ausreichend ist. Als Faustregel gilt: bei 3 oder mehr Personen mit gleichzeitiger starker Internetnutzung wie VPN-Nutzung für das home office, Streaming und Online-Gaming sollten 250 Mbit/s-Tarife gewählt werden. Bei der Nutzung durch eine Person sind Tarife von 50 Mbit/s ausreichend.
Ich habe eine Vertrag abgeschlossen, wann kann ich diesen kündigen, z.B. wenn der Betreiber nun doch nicht ausbaut? Verträge gelten ab dem Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung und nicht ab dem Beginn der Anschlussnutzung durch den Kunden. Dies hat nun auch der Bundesgerichtshof in seinem Urteil (Jan 2026) letztinstanzlich klargestellt. Damit können diese Verträge nach der dort angegebenen Vertragslaufzeit oder nach höchstens 2 Jahren gekündigt werden.
Mein Haus wird angeschlossen
Muss ich den Hausanschluss selbst bezahlen? Dies hängt vom Ausbauenden Unternehmen ab. Einige Anbieter ermöglichen den Hausanschluss ohne die Notwendigkeit eines sofortigen Internetvertrages, andere verlangen einen Vertragsabschluss. Auch kann die Inhouseverkabelung Teil Ihres Vertrages sein. Andere Anbieter verlangen in der ersten Ausbaustufe keine Anschlussgebühr, für Nachzügler aber schon. Wieder andere fordern eine Beteiligung bei den Hausanschlüssen, dafür sind die Internettarife dann aber günstiger. Informieren Sie Sich dazu vorab bei Ihrem Anbieter. Unter B Netzbetreiber finden Sie weitere Informationen zu den Konditionen für Hausanschlüsse.
In meiner Straße wurde bereits ein Kabel verlegt, warum wurde mein Haus noch nicht direkt angeschlossen? Für die verschiedenen Bauabschnitte sind unterschiedliche Bautrupps verantwortlich. So unterscheiden sich diese für den Straßenausbau, die Hausanschlüsse und die Verkabelung im Haus selbst. Sie arbeiten aufbauend nacheinander oder auch unabhängig voneinander. So kann Ihr Hausanschluss bereits fertig sein, bevor die Arbeiten in der Straße begonnen haben und andersherum. Generell ist es so, dass auf Ihrem Grundstück und in der Straße zunächst nur Leerrohre verlegt werden. Erst wenn es eine durchgängige Verbindung gibt, wird das Glasfaserkabel eingeblasen und verläuft dann durchgängig vom Verteiler zu Ihnen ins Haus.
Reicht der Glasfaser-Hausanschluss allein für eine schnelle Internetverbindung? Das bestehende Kupfernetz im Haus hat ähnliche Limitierungen wie das Kupfernetz auf der Straße. Um den Glasfaseranschluss optimal nutzen zu können, muss die Glasfaser bis in die Wohnung kommen. Oftmals kann die Glasfaser nicht auf das bestehende Hausnetz angeschlossen werden, da die einzelnen Kabel unterschiedlichen Anbietern gehören. Daher empfiehlt es sich auch das Haus selbst neu zu verkabeln. Dies ist oftmals über die ausbauenden Unternehmen möglich, z.T. auch kostenfrei, oder kann durch den Eigentümer/Verwalter an einen Elektriker übergeben werden. In letzterem Fall ist der oder die Eigentümer dann auch Besitzer des Netzes.
Wie erfolgt die Glasfaserverkabelung zum und ins Haus? Von der Straße wird durch ihr Grundstück ein Leerrohr gelegt. Dies kann durch eine Erdrakete erfolgen, so dass ihr Grundstück nicht zwingend aufgegraben werden muss. Bei schlechten Bedingungen für die Erdrakete muss aber ein offener Graben gezogen werden. Dabei wird auf bestehende Leitungen geprüft und Rücksicht genommen. Der Anschluss im Haus, meist im Keller, wird durch einen Durchbruch mit anschließender wasserdichter Versiegelung bewerkstelligt und ein sogenannter Hausübergabepunkt (HÜP) installiert. Hiernach wird ein Gerät namens „Optical Network Terminal“ (ONT) im Haus zwischen HÜP und dem Router angebracht, der die über Glasfaser übertragenen Lichtsignale in elektrische Signale umwandelt. Im Haus wird zumeist die günstige Variante eines Aufputz-Kabelkanals durch die Firmen umgesetzt insofern nicht noch Leerrohre im Haus zur Verfügung stehen. Die Verkabelung im Haus führen auf Nachfrage die ausbauenden Unternehmen selbst durch (mit oder ohne Kostenbeteiligung) oder es kann ein Elektriker beauftragt werden. Ist alles vorbereitet, kann das Glasfaserkabel durch die Leerrohre eingeblasen werden. Hierzu existieren viele Erklärvideos im Internet, zum Beispiel die des oben verlinkten GigaBit-Büro des Bundes aber auch die ausbauenden Unternehmen informieren hierzu.
Kann ich meinen alten Router weiter nutzen? Die freie Wahl von Modem/Router gilt auch für Glasfasernetze und ist gesetzlich festgeschrieben. Ob der eigene Router kompatibel mit den Anforderungen des Glasfasernetzes ist, kann im Handbuch des Routers eingesehen werden. Hier sind auch die Beschränkungen bei der Übertragungsrate angegeben, die zum gebuchten Vertrag passen muss. Grundsätzlich gilt, dass jeder herkömmliche VDSL- oder Kabelrouter auch für den Glasfaser-Anschluss genutzt werden kann. Allerdings wird hierfür das oben erwähnte ONT-Gerät vor dem Router benötigt. Möchten Sie einen neuen Glasfaser-Router nutzen, kann dieser entweder über den Internetdienstleister bezogen und mit dem monatlichen Vertrag abbezahlt werden oder selbstständig erworben werden.