Hitze in Freiburg

Tipps für die heißen Tage

Person hält Flasche unter Wasserstele

Als eine der wärmsten Großstädte in Deutschland, sind heiße Tage hier häufiger als anderswo. Hier ein paar Tipps für Hitzetage.

Viel Wasser trinken!

Trinkbrunnen

Bei hohen Temperaturen ist es noch wichtiger, ausreichend Wasser zu trinken. Wer in der Stadt unterwegs ist und gerade kein Trinken zur Hand hat, kann jederzeit an einen der Trinkwasserbrunnen oder an eine Trinkwasserstele.

Eine Übersicht der Standorte gibt es unter www.freiburg.de/trinkwasserbrunnen

Öffentliche Toiletten

Öffentliche Toiletten bieten die Möglichkeit, sich unterwegs kurz abzukühlen und frisch zu machen.

Eine Übersicht der Standorte gibt es unter www.freiburg.de/toiletten

Kühl halten!

Kühle Orte

Um die Wohnung kühl zu halten, Nachts und früh morgens lüften, danach die Fenster und tagsüber die Rollläden/Vorhänge schließen.

Eine Übersicht von kühlen Orten in Freiburg gibt es unter www.freiburg.de/kuehleorte, in Baden-Württemberg unter www.orte-bw.cool.

Badeseen und Freibäder

Abkühlung bieten auch die Freiburger Bächle (zumindest für die Füße), die Dreisam, Badeseen in Freiburg und Umgebung oder die städtischen Freibäder.

Eine Übersicht der Badeseen bietet die badegewaesserkarte.landbw.de, die städtischen Freibäder findet man unter badeninfreiburg.de/baederuebersicht

Aufeinander und sich selbst achten!

  • Vermeiden Sie nach Möglichkeit körperliche Anstrengung oder verlegen diese in die Morgen- und Abendstunden,
  • meiden Sie die direkte Mittagshitze,
  • tragen Sie eine Kopfbedeckung und Sonnenschutz auf,
  • achten Sie auf vulnerable Personengruppen und helfen Sie bei Bedarf. Reagieren Sie bei Verdacht auf einen Hitzschlag sofort und rufen Hilfe über die 112.

Hitzebus des DRK für obdachlose und bedürftige Menschen

Der Hitzebus des Deutschen Roten Kreuzes ist in den heißen Monaten in der Freiburger Innenstadt unterwegs, um schnelle, unkomplizierte Hilfe zu leisten. Das Team versorgt obdachlose und bedürftige Menschen mit Trinkwasser zur Erfrischung und Flüssigkeitsversorgung, Sonnenschutzmitteln wie Sonnencreme, Kopfbedeckungen zum Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung, Informationen zu weiteren Hilfsangeboten in der Region. Auch an tierische Begleiter wird gedacht: Für Hunde ist stets kaltes Wasser im Gepäck.

Mehr zum DRK-Hitzebus

Hitzetelefon für Senior*innen

Wenn die Temperaturen in schwindelnde Höhen steigen und auch die Nächte kaum noch Abkühlung bringen, fällt der Alltag allen schwerer. Vor allem vulnerable Gruppen wie Senior*innen oder chronisch kranke Menschen kann die Hitze in den eigenen vier Wänden schnell überfordern. Wer als Senior*in oder Mensch mit gesundheitlichen Einschränkungen Unterstützung braucht, kann dieses Jahr wieder das Hitzetelefon in Anspruch nehmen. Nach kostenloser Anmeldung werden sie bis September einmal in der Woche angerufen. Im Gespräch geben die Anrufer*innen Tipps und Hilfe dazu, wie man mit hohen Temperaturen besser umgehen kann, erinnern ans Trinken oder laden zum Plaudern ein. Auf Wunsch informieren sie auch bei akuten Hitzewarnungen.
Das kostenlose Angebot ist ein Service des Hausnotruf-Dienst in Kooperation mit der Stadt Freiburg.

Telefonische Anmeldung und Infos unter: 0761 296 22 570

Weitere Infos zum Hitzetelefon

Die Hitze hat nicht nur Auswirkungen auf die Freiburger*innen, sondern setzt auch der Natur zu. Deshalb gibt es auch auf Freiburgs Grünflächen und im Stadtwald Regeln zu beachten:

Umgang mit Feuer im Wald und in Parks

Gerade in den Sommermonaten mit teils extremen Hitzewellen und anhaltender Trockenheit steigt die Gefahr von Waldbränden im Stadtwald stark an.

Wer einen Brand bemerkt, soll sofort die Feuerwehr (Notruf 112) oder die Polizei (110) informieren.

Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht von März bis Oktober täglich einen Waldbrandgefahrenindex mit fünf Gefährdungsstufen. Die niedrigste Stufe 1 bedeutet eine "sehr geringe Gefahr". Bei der höchsten Stufe 5 ist eine "sehr hohe Waldbrandgefahr" erreicht. Je nach Gefahrenlage kann das Forstamt Freiburg dann Vorsichtsmaßnahmen ergreifen und etwa das Grillen an offiziellen Grillstellen verbieten.

Bitte beachten:

Das Feuermachen und Grillen ist in Grünanlagen und im Wald nur an offiziellen Grill- und Feuerstellen erlaubt (siehe §12 PolVO und §2 PolVO Wald).

Verstöße stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, die von Polizei, Vollzugsdienst und Förstern geahndet und mit Verwarnungs- und Bußgeldern belegt werden können.

Ab einem Waldbrandgefahrenindex von 4 ist das Feuermachen und Grillen in Grünanlagen und im Freiburger Stadtwald verboten! Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über die aktuelle Waldbrandgefahr!

Unter www.freiburg.de/grillen gibt es eine Karte mit Grillstellen in Freiburg. Alle Regeln sind in der Parkanlagensatzung zusammengefasst. Weitere Hinweise zum Umgang mit Feuer im Wald gibt es hier.

Wasserentnahme aus Gewässern verboten!

Die Entnahme von Wasser aus Freiburger Gewässern ist verboten, wenn der Pegel der Dreisam in Ebnet unter 42 Zentimetern liegt. Zusätzlich gilt: Sinkt der Wasserstand in kleineren Bächen oder Flüssen unter zehn Zentimeter, gilt auch hier das Entnahmeverbot unabhängig vom Dreisampegel.

Das Aufstauen eines Oberflächengewässers, um die Wasserführung in einem bestimmten Bereich zu erhöhen oder ein Sohlabtrag im Gewässer um die vorgegebenen 10 Zentimeter Wasserstand zu erfüllen, ist generell verboten und stellt eine Ordnungswidrigkeit oder gegebenenfalls sogar eine Straftat dar.

Hier geht's direkt zum Dreisampegel. Der Pegelstand der Dreisam kann auch unter 0761 65 04 9 abgefragt werden.

Wie bereitet sich Freiburg auf die Hitze vor?

Auch die Stadtverwaltung versucht gezielt, Freiburg auf heiße Tage und weitere Klimafolgen vorzubereiten. Dafür hat das Umweltschutzamt eine Klimaanpassungsstrategie für Freiburg erarbeitet. Sie enthält den Aktiosnplan Klimaanpassung, mit zahlreichen Maßnahmen zur Erreichung der städtischen Klimaziele, darunter 18 "Leuchttürme" mit besonders großer Bedeutung für die Klimaresilienz der Stadt, beispielsweise die Grünoasen für mehr schattige Aufenthaltsorte oder weitere Trinkbrunnen in der Stadt.

Veröffentlicht am 19. Juni 2026