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Nachhaltiger Lebensstil - gut für uns und den Planeten

Klimafreundliche Ernährung

Landwirt und Kund*innen auf dem Münstermarkt

25 bis 35 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen stehen im direkten Zusammenhang mit der Ernährung. Es gibt hier also ein erhebliches Kimaschutzpotential, das sich - im Vergleich zu anderen Lebensbereichen - verhältnismäßig schnell und einfach umsetzen lässt. Gleichzeitig trägt eine klimafreundliche Ernährung auch zur eigenen Gesundheit bei.

Gemeinsam für eine klimafreundliche Ernährung

Sie möchten sich nicht alleine, sondern in einem Verein oder einer Organisation für klimafreundliche Ernährung engagieren? Passende Angebote finden Sie bei den Engagementangeboten und bei der Aktionsgruppe "Unser Essen" des Klimaquartierts Zähringen | Freiburg Nord.

Und falls Sie im Freiburger Norden wohnen, bietet die  | Freiburg Nord thematisch passende Angebote.

Strategisch zur Ernährungswende

Von der Landwirtschaft bis zum Lebensmittelkonsum - Ernährung hat nicht nur Einfluss auf das Klima, sie ist auch besonders abhängig von ihm. Der Klimawandel gefährdet langfristig die Ernährungssicherheit. Es braucht also eine Ernährungswende hin zu nachhaltigen und resilienten Ernährungssystemen: stärker pflanzenbasiert, regional ausgerichtet, ökologisch und sozial nachhaltig.

Bund und Land

An dieser Ernährungswende wird auf allen politischen Ebenen gearbeitet: Die EU hat 2020 die Farm to Fork-Strategie entwickelt, die Bundesregierung 2024 die Ernährungsstrategie und das Land hat 2022 ihre 2017 veröffentlichte Ernährungsstrategie Baden-Württemberg aktualisiert.

Stadt Freiburg

Auf kommunaler Ebene ist das Querschnittsthema Ernährung unter anderem im Klimaschutzkonzept, dem Klima- und Artenschutzmanifest, den ernährungspädagogischen Angeboten im Rahmen der Kita- und Schulverpflegung sowie im umweltpädagogischen Angebot des Mundenhofs verankert. Alle Maßnahmen hier kann man unter den drei Schlagworten klimafreundlich (also pflanzenbetont, saisonal, abfallvermeidend), bio und regional zusammenfassen. Den Fokus setzt die Stadt bei ihren Projekten auf die beiden Bereiche Außer-Haus-Verpflegung und Ernährungsbildung und bespielt vier Bereiche: Stadt als Vorbild über die eigene Nachfrage, Rahmenbedingungen schaffen, Akteur*innen stärken sowie Bewusstseinsbildung,

Jede*r einzelne

Wer bei seiner Ernährung auf folgende Faktoren achtet, kann schon einiges für den Klimaschutz tun:
  • pflanzliche Lebensmittel bevorzugen (Nähere Infos: Planetary Health Diet | biofach.de )
  • regional und saisonal einkaufen
  • ökologisch erzeugte Produkte vorziehen
  • umweltfreundlich (oder gar nicht) verpackte Produkte kaufen
  • Einkäufe planen und Reste verwerten, um Lebensmittelabfall zu vermeiden

Weitere Informationen und Empfehlungen gibt es auch auf www.foodforfuturefreiburg.de.

Als Stadt handeln und...

Klimafreundliche Ernährung in und mit der Stadt

weißer Teller mit Gemüse-Linsen-Gericht

Wochenmärkte

Kurze Transportwege, viele Vitamine, regionale Wertschöpfung - es spricht viel dafür, regional und saisonal einzukaufen. Am einfachsten geht das von Montag bis Samstag auf dem Münstermarkt oder auf einem der zahlreichen Freiburger Wochenmärkte

Küchenschürzer mit Aufdruck "Freibuerg Kantinentage"

Ernährungsrat

Der Ernährungsrat Freiburg & Region ist ein unabhängiges Bündnis, das seit 2018 Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Land- und Ernährungswirtschaft, Politik, Verwaltung und Forschung in der Region vereint. Auch die Stadt Freiburg ist Partner. So bringt er Verbraucher*innen und Erzeuger*innen in Stadt und Region zusammen. Drei Handlungsfelder sind derzeit im Fokus: Außer-Haus-Versorgung, Lebensmittelverarbeitung sowie Ernährungsbildung und Qualifizierung.

zwei Kinder mit Kochlöffen auf denen steht "Ich kann kochen"

Regionalmarkt

Zusammen mit dem Naturpark Südschwarzwald und dem Naturgarten Kaiserstuhl lädt die Stadt einmal im Jahr zum Regionalmarkt auf dem Platz der Alten Synagoge ein. Hier präsentieren regionale Erzeugerinnen und Erzeuger mit viel Herzblut ihre vielfältigen Produkte. Der Markt bietet Raum, um miteinander ins Gespräch zu kommen und sich auch über aktuelle Themen rund um nachhaltige Land- und Forstwirtschaft sowie Umweltschutz zu informieren.

Gedeckte Tische in einer Kindertagesstätte

Biomusterregion

Die Bio-Musterregion Freiburg umfasst die Stadt Freiburg sowie das ländlich geprägten Landkreise Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald. Im Fokus stehen die Förderung des Ökolandbaus und regionaler Vermarktungswege. Gleichzeitig soll die Wertschätzung der Landwirtschaft und das Bewusstsein für ökologische Bewirtschaftungsweisen gefördert werden. 

Kartoffeln in einer Großküche

AgriKultur

Die Stadt Freiburg unterstützt den Verein AgriKultur, der vor allem mit seinem jährlichen Agrikulturfestival Landwirtschaft und Ernährung in einen kulturellen Rahmen setzt. Er setzt den Fokus auf eine Landwirtschaft, die Landschaft positiv gestaltet, regional verankert und sozial, klimafreundlich und auf Versorgungssicherheit angelegt ist. Bei Veranstaltungen will sie Verbraucher*innen den Wert verdeutlichen, der über die reine Produktion von Nahrungsmitteln hinausgeht.

Kontakt

Umweltschutzamt
Fehrenbachallee 12
79106 Freiburg
Telefon (Sekretariat) +49 761 2016101
Fax +49 761 2016199

Florian Fletschinger 
Klimaschutzmanager
 
T +49 761 201-6148
florian.fletschinger@freiburg.de