Nachhaltiger Lebensstil - gut für uns und den Planeten
Klimafreundliche Ernährung
25 bis 35 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen stehen im direkten Zusammenhang mit der Ernährung. Es gibt hier also ein erhebliches Kimaschutzpotential, das sich - im Vergleich zu anderen Lebensbereichen - verhältnismäßig schnell und einfach umsetzen lässt. Gleichzeitig trägt eine klimafreundliche Ernährung auch zur eigenen Gesundheit bei.
Gemeinsam für eine klimafreundliche Ernährung
Sie möchten sich nicht alleine, sondern in einem Verein oder einer Organisation für klimafreundliche Ernährung engagieren? Passende Angebote finden Sie bei den Engagementangeboten und bei der Aktionsgruppe "Unser Essen" des Klimaquartierts Zähringen | Freiburg Nord.
Und falls Sie im Freiburger Norden wohnen, bietet die | Freiburg Nord thematisch passende Angebote.
Strategisch zur Ernährungswende
Von der Landwirtschaft bis zum Lebensmittelkonsum - Ernährung hat nicht nur Einfluss auf das Klima, sie ist auch besonders abhängig von ihm. Der Klimawandel gefährdet langfristig die Ernährungssicherheit. Es braucht also eine Ernährungswende hin zu nachhaltigen und resilienten Ernährungssystemen: stärker pflanzenbasiert, regional ausgerichtet, ökologisch und sozial nachhaltig.
Auf kommunaler Ebene ist das Querschnittsthema Ernährung unter anderem im Klimaschutzkonzept, dem Klima- und Artenschutzmanifest, den ernährungspädagogischen Angeboten im Rahmen der Kita- und Schulverpflegung sowie im umweltpädagogischen Angebot des Mundenhofs verankert. Alle Maßnahmen hier kann man unter den drei Schlagworten klimafreundlich (also pflanzenbetont, saisonal, abfallvermeidend), bio und regional zusammenfassen. Den Fokus setzt die Stadt bei ihren Projekten auf die beiden Bereiche Außer-Haus-Verpflegung und Ernährungsbildung und bespielt vier Bereiche: Stadt als Vorbild über die eigene Nachfrage, Rahmenbedingungen schaffen, Akteur*innen stärken sowie Bewusstseinsbildung,
Jede*r einzelne
Wer bei seiner Ernährung auf folgende Faktoren achtet, kann schon einiges für den Klimaschutz tun:
Kurze Transportwege, viele Vitamine, regionale Wertschöpfung - es spricht viel dafür, regional und saisonal einzukaufen. Am einfachsten geht das von Montag bis Samstag auf dem Münstermarkt oder auf einem der zahlreichen Freiburger Wochenmärkte.
Ernährungsrat
Der Ernährungsrat Freiburg & Region ist ein unabhängiges Bündnis, das seit 2018 Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Land- und Ernährungswirtschaft, Politik, Verwaltung und Forschung in der Region vereint. Auch die Stadt Freiburg ist Partner. So bringt er Verbraucher*innen und Erzeuger*innen in Stadt und Region zusammen. Drei Handlungsfelder sind derzeit im Fokus: Außer-Haus-Versorgung, Lebensmittelverarbeitung sowie Ernährungsbildung und Qualifizierung.
Regionalmarkt
Zusammen mit dem Naturpark Südschwarzwald und dem Naturgarten Kaiserstuhl lädt die Stadt einmal im Jahr zum Regionalmarkt auf dem Platz der Alten Synagoge ein. Hier präsentieren regionale Erzeugerinnen und Erzeuger mit viel Herzblut ihre vielfältigen Produkte. Der Markt bietet Raum, um miteinander ins Gespräch zu kommen und sich auch über aktuelle Themen rund um nachhaltige Land- und Forstwirtschaft sowie Umweltschutz zu informieren.
Biomusterregion
Die Bio-Musterregion Freiburg umfasst die Stadt Freiburg sowie das ländlich geprägten Landkreise Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald. Im Fokus stehen die Förderung des Ökolandbaus und regionaler Vermarktungswege. Gleichzeitig soll die Wertschätzung der Landwirtschaft und das Bewusstsein für ökologische Bewirtschaftungsweisen gefördert werden.
AgriKultur
Die Stadt Freiburg unterstützt den Verein AgriKultur, der vor allem mit seinem jährlichen Agrikulturfestival Landwirtschaft und Ernährung in einen kulturellen Rahmen setzt. Er setzt den Fokus auf eine Landwirtschaft, die Landschaft positiv gestaltet, regional verankert und sozial, klimafreundlich und auf Versorgungssicherheit angelegt ist. Bei Veranstaltungen will sie Verbraucher*innen den Wert verdeutlichen, der über die reine Produktion von Nahrungsmitteln hinausgeht.